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Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus

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Bibliographic data

Object: Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus

Monograph

Identifikator:
890771383
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10133
Document type:
Monograph
Author:
Mollat, Georg http://d-nb.info/gnd/139428143
Title:
Volkswirtschaftliches Quellenbuch
Edition:
Vierte, erweiterte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Osterwieck/Harz
Publisher:
Verlag von A. W. Zickfeldt
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXVIII, 654 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus
  • Title page
  • Contents
  • I. Programm des Humanistischen Sozialismus. 1891
  • II. Die Bodenreform im Lichte des Freihandels. 1891
  • III. Die Verstaatlichung der Bergwerke. 1892
  • IV. Die Wohnungsfrage. 1895
  • Personenregister
  • Sachregister

Full text

Die Bodenreform im Lichte des Freihandels. 
47 
solchen, die es werden wollten, erleichtert, gegen Hypotheken 
Geld zu bekommen. Zahlreiche Agenturen in allen Städten 
und Dörfern des Landes, Agenturen von Syndikaten amerika 
nischer und europäischer Kapitalisten, für welche hohe Zinsen 
verlockend waren, boten ihnen bereitwilligst die Mittel zu ihrem, 
Ruin. Die Folge davon ist, daß Tausende von Farmern zum 
Wanderstab greifen, Haus und Hof verlassen und nach ver 
schiedenen Richtungen der Vereinigten Staaten sich zerstreuen,. 
um ihr Glück von neuem zu versuchen. Der „ferne Westen,“ 
bisher das große Reiseziel der Einwanderer aus den Staaten 
Europas, ist nicht mehr, was er war. Was vor 40 Jahren, 
der Westen war, nämlich die humusreiche Mittelregion von 
Ohio, Indiana, Illinois, Missouri, Ost-Jowa, Wisconsin und 
dem südlichen Michigan, war und ist auch jetzt noch frucht 
bareres Land als die meisten Gegenden an den Küstenstrecken,, 
welche durch hundertjährigen Raubbau ausgesogen sind. Der 
westliche Prairieboden war leichter unter den Pflug zu bringen 
als das östliche Waldland, die von Dampfschiffen und Fracht 
booten befahrenen großen Ströme stellten leichte Verbindungen» 
mit den Märkten her. „Wo Tauben sind, da fliegen Tauben 
hin,“ fand auch auf die Einwanderung Anwendung. Die früheren 
deutschen Einwanderer in Pennsylvanien, New-York, New- 
Jersey, Maryland und Virginien hatten allmählich ihren Zu 
sammenhang mit der alten Heimat verloren, und so wurden 
die Staaten unter den Völkern Europas, welche die Ackerbau 
treibenden Einwanderer liefern, nach und nach vergessen» 
Auch die junge Generation der eingeborenen amerikanischen 
Bevölkerung, namentlich in den Heu-Englandstaaten, folgt seit 
einem Vierteljahrhundert dem Drange nach den fetten Triften 
des Westens, und wie die Alten aussterben, gehen die ab 
gewirtschafteten Farmen in die Hände neuer Einwanderer aus 
Europa über, die sie mit Mühe und Arbeit wieder ertragfähig 
machen und sich dann in vielen Fällen besser dabei stehen, 
als ihre Landsleute, die nach dem heutigen „fernen Westen“, 
in die unwirtlichen Dakotas, Montana usw. gezogen sind, wo 
sie im Winter vor Kälte erstarren, im Sommer vor Hitze und 
Dürre fast verschmachten. Dazu kommen für letztere Miß 
ernten, hohe Eisenbahnfrachten und die Bearbeitung des Bodens 
mittelst Dampfpflügen auf ungeheuren Strecken, welche den 
Ansiedlern das Leben verbittern und viele von ihnen noch 
weiter nach Westen, in die milderen Zonen am Stillen Ozean, 
in die Städte oder nach dem Osten zurücktreiben. Unter den 
Einwanderern macht sich insbesondere eine Rückwanderung 
nach den Mittelstaaten des Ostens bemerkbar, wo zahlreiche 
große Städte für Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Geflügel, W ild 
und Fische jahraus, jahrein einen guten Markt bieten und die 
Ansiedler Schulen und Kirchen und andere Segnungen der
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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