Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Schweiz

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Schweiz

Monograph

Identifikator:
890771383
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10133
Document type:
Monograph
Author:
Mollat, Georg http://d-nb.info/gnd/139428143
Title:
Volkswirtschaftliches Quellenbuch
Edition:
Vierte, erweiterte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Osterwieck/Harz
Publisher:
Verlag von A. W. Zickfeldt
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXVIII, 654 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Schweiz
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeines
  • Aufbau
  • Das Klima
  • Gewässer
  • Nutzbare Mineralien
  • Die Landwirtschaft
  • Industrie
  • Handel
  • Verkehrswege
  • Fremdenverkehr
  • Bevölkerung
  • Einzelbeschreibung
  • Die Karten der Schweiz
  • Index

Full text

58 
nur etwa 6%, was vom beackerten Boden 2 /s aus 
macht. Erst in der neuesten Zeit hat der Wiesenbau 
ein solches Übergewicht erlangt. Noch zu Anfang des 
19. Jahrhunderts konnte sich die Schweiz größtenteils 
mit eigenem Korn behelfen; einzelne Kantone erzielten 
sogar einen Überschuß. In den 50er Jahren begann 
Niedergang *>ie Umwälzung, die einen vollständigen Niedergang des 
des Getreide- Getreidebaues herbeiführte. Damals kamen allgemein 
Kuuv die Eisenbahnen auf; sie erleichterten und beschleunigten 
den Verkehr. Gewaltige Mengen von Getreide gelangten 
setzt aus den Kornkainmern Osteuropas nach dem 
Westen, und bald machte sich mit der Hebung der 
Schiffahrt auch die Zufuhr aus den überseeischen Ge 
treideländern fühlbar. Die Kornpreise sanken allmählich 
uni die Hälfte. Der Getreidebau war unrentabel ge 
worden. So ging die Landwirtschaft zum Wiesenbau 
und zur Viehzucht über, die dem feuchten Klima des 
Landes am besten angepaßt sind. Dieser bedeutsame 
Wechsel im landwirtschaftlichen Betrieb wurde erleichtert 
und befördert durch die anhaltende Preissteigerung der 
tierischen Nahrungsmittel: Fleisch, Milch und Milchpro 
dukte. Der Arbeitermangel auf dem Lande tat ein Übriges 
zugunsten des Wiesenbaues und der Viehzucht, da sie 
weniger Arbeitskräfte erfordern als der Brotfruchtbau. 
Geschichtliches. Bevor der Verkehr der Neuzeit billiges 
Getreide auf den Markt brachte, waren sogar die Gebirgsgegenden 
ans Selbstversorgung angewiesen, so kümmerlich auch bisweilen 
die Ernte ausfiel; denn schlechte Wege, Teuerung und Markt 
sperren machten die Zufuhr aus dem Flachland unsicher. Ur 
kunden und Flurnamen beweisen, daß der Ackerbau einst Be 
deutung besaß, wo er heute nahezu verschwunden ist, wie im 
Appenzell, in den innern Kantone» und auf den Jnrahöhen. 
In der Sage von Arnold aus dem Melchtal läßt der Streit 
um das Gespann Ochsen erkennen, daß einst der Getreidebau 
selbst im . steilen Melchtal verbreitet war; heute würde man dort 
keine» Pflug mehr finden. Frühzeitig versuchte» die Bauern,
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.