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Volkswirtschaftliches Quellenbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Monograph

Identifikator:
890771383
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10133
Document type:
Monograph
Author:
Mollat, Georg http://d-nb.info/gnd/139428143
Title:
Volkswirtschaftliches Quellenbuch
Edition:
Vierte, erweiterte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Osterwieck/Harz
Publisher:
Verlag von A. W. Zickfeldt
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXVIII, 654 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

8. Entwickelung und Hauptarten der Buchführung. 187 
und ausgegangenen Waren (Waren- oder Lagerfcontro), über die Wechsel (Wechsel- 
scontro), Effekten, d. s. Staatspapiere, Aktien usw. (Effektenscontro) usw. Diese 
Vergleichung kann entweder nur den Zweck haben, eine Kontrolle über die ein- und 
ausgegangenen Mengen (Gewichte, Stückzahl, Maße usw.) herzustellen, oder sie 
kann zugleich — wenn in diesen Büchern auch Wertspalten aufgenommen sind — 
die Erfolgsberechnung ermöglichen. 
Auf solche Weise gelangt man auch in der einfachen Buchführung, die an 
und für sich nur eine Geschäftserzählung ist und keinen systematischen Zusammenhang 
der Grundbuchungen kennt, zu einer Art von systematischer Aufzeichnung der Ge 
schäfte, aus der sich auf allerdings recht umständlichem Wege eine teilweise Erklärung 
für die summarischen Veränderungen, wie sie sich aus der Vergleichung der Jnven- 
tare ergeben, finden läßt. Vollständig kann diese Erklärung aber deshalb nicht fein, 
weil nicht alle Einflüsse auf den Erfolg eines Geschäftsbetriebs sich in den persönlichen 
und sachlichen Rechnungen des Kontokorrentbuchs und der Scontri ausdrücken, und weil 
gewisse Zu- und Abnahmen des Vermögens, wie sie durch Berechnung von Zins, 
Handlungsunkosten usw. entstehen, in der einfachen Buchführung überhaupt nicht 
einzeln nachgewiesen werden. Indem bei dieser Buchführungsart von vornherein 
als Schuldner und Gläubiger nur Personen, nicht aber auch Sachen und Wert 
beziehungen auftreten, gelangt man durch sie rechnerisch für die vielen geschäftlichen 
Transaktionen, aus denen ein Betrieb doch besteht, zu keinem inneren Zusammen 
hang, zu keinem systematisch aufgebauten Nachweis des reinen Vermögens und muß 
sich damit begnügen, falls man überhaupt Einzelnachweise über die Vermögens 
bestandteile und über die Geschäftsbewegung erhalten will, diese in einer Reihe von 
nicht zusammenhängenden Nebenbüchern mehr oder weniger ausführlich zu geben. 
Selbst die Einzelposten des systematischen Kassenbuchs der einfachen Buchführung 
sind zum großen Teil nur Kasten n o ti z e n , keine eigentlichen Posten, weil sie 
sich nicht immer auf Personen beziehen und dann in keiner anderen Rechnung der 
einfachen Buchführung eine Soll- oder Habenveränderung hervorbringen. In den 
meisten Betrieben, in denen die einfache Buchführung angewendet wird, verzichtet 
man grundsätzlich auf eine vollständige Berechnung des Erfolgs im einzelnen und 
begnügt sich mit dem Gesamtergebnis, wie es aus der Vergleichung der Jnventare 
verschiedener Geschäftsperioden hervorgeht. 
Daß eine solche Buchführung nicht den höchsten Anforderungen, ja unter Unu 
ständen nicht einmal den gesetzlich notwendigen Ansprüchen genügt, liegt auf der 
Hand. Die Buchführung namentlich großer Betriebe muß s y st e m a t i s ch sein, 
d. h. es muß ein innerer Zusammenhang zwischen sämtlichen Buchungen bestehen, 
und das Gesamtresultat der Inventur muß sich durch das Verbuchungssystem in 
seinen einzelnen Bestandteilen, sowohl nach den Beständen und Schuldverhältnissen, 
als auch nach dem positiven (Gewinn) und negativen (Verlust) Erfolge, nachweisen 
lassen. 
Zu diesem Ergebnisse gelangt die doppelte Buchführung, so genannt, 
weil bei ihr die Posten eine doppelte Veränderung in so fern hervorrufen, als jeder 
Geschäftsfall eine Rechnung belastet und einer anderen Rechnung gutgeschrieben wird. 
Dies ist aber nur möglich, wenn Soll- und Habenänderungen nicht bloß auf Personen 
oder auf einzelne Sachen bezogen werden, sondern wenn von vornherein grund 
sätzlich über alle Teile des Geschäftsvermögens und über alle Teile der geschäft 
lichen Erfolge Einzelrechnungen geführt werden und angenommen wird, daß sie 
wie die Personenkonten Schuldner und Gläubiger werden können. Auf diese Weise 
gelangt man zu einem vollständigen Rechnungssystem, in dem alle Buchungen 
untereinander in einen geschlossenen Zusammenhang kommen, und wodurch der
	        

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Volkswirtschaftliches Quellenbuch. Verlag von A. W. Zickfeldt, 1913.
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