Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Monograph

Identifikator:
890771383
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10133
Document type:
Monograph
Author:
Mollat, Georg http://d-nb.info/gnd/139428143
Title:
Volkswirtschaftliches Quellenbuch
Edition:
Vierte, erweiterte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Osterwieck/Harz
Publisher:
Verlag von A. W. Zickfeldt
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXVIII, 654 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

2. Kaufmännische Auskunftsbureaus. 
195 
13* 
Aussprüche zweier Ärzte, eine kleine Dosis von Arsenik belebe die Herztätigkeit, 
eine große lähme sie und töte den Menschen. 
Was wir Konkurrenz nennen, sind komplizierte gesellschaftliche, halb psychische, 
halb materielle Vorgänge sehr verschiedener Art, und darum haben sie verschiedene 
Folgen. Nur indem man die Personen und Personenkreise, die Größe oder Enge 
des Marktes, die Verkehrsverhältnisse, die psychologische und sittliche Atmosphäre, die 
mitwirkenden Rechtsinstitutionen unterscheidet, kann man zu einem wohlbegründeten 
Urteil kommen. Nichts ist falscher als die Vorstellung, die Konkurrenz oder die freie 
Konkurrenz sei eine einfache gesellschaftliche Einrichtung oder eine Verfassungsform 
der Volkswirtschaft, die man durch Gesetz dekretieren könne, und die dann stets 
bestimmte gleiche Folgen habe, ein im voraus bestimmtes Maß von Wettbewerb, 
eine bestimmte Wirkung auf die Preise oder auf die Produktion erzeuge. Der eine, 
der freie Konkurrenz verlangt, denkt an die Beseitigung des Zunftwesens, der andere 
an die aller Schutzzölle, der dritte an die Unterdrückung der Kartelle und Gewerk 
schaften. Mag die äußere Rechtsordnung der Volkswirtschaft oder des Marktes viel 
ausmachen für das Maß von Konkurrenz, das entsteht oder vielmehr entstehen kann: 
das erste bleibt die Zahl und die Art der im einzelnen Geschäftsgebiet vorhandenen 
Menschen, die für sie vorhandene Verkehrsmöglichkeit, ihre gegenseitige Beeinflussung, 
das Maß ihres Erwerbstriebes, ihre Rücksichtslosigkeit und alles Derartige. 
2. Kaufmännische Auskunftsbureaus. 
Von Wilhelm Schimmelpfeng. 
Unter der kaufmännischen Auskunft, von der hier die Rede sein soll, wird all 
gemein die verstanden, die Aufschluß über die geschäftliche Kreditfähigkeit einer 
Person oder einer Firma gibt. Gegenstand der berufsmäßigen Tätigkeit konnte sie 
erst mit dem allgemeinen Um- und Aufschwung werden, der sich gegen Mitte des 
vorigen Jahrhunderts im Wirtschafts- und Erwerbsleben vollzog. Eine freiheitliche 
Gesetzgebung sowie das wachsende Verständnis für die Bedeutung des Handels 
und der Industrie führten zur Niederreißung alter Verkehrsschranken, zur Ein 
führung der Gewerbefreiheit und der Freizügigkeit; Dampfschiff, Eisenbahn und 
Telegraph, die Verbesserung alter und die Erschließung neuer Verkehrswege, ein 
immer schneller und billiger werdender Postdienst, erwachende Lust zu neuen Unter 
nehmungen, neue großartige Erfindungen riefen eine gewaltige Umwälzung hervor; 
so entwickelte sich ein Verkehr von ungeahnter Ausdehnung, bei dem es möglich 
wurde, durch briefliche und telegraphische Offerten, Annoncen, Zirkulare usw. bis 
weit hinaus in entfernteste Länder und in entlegenste Flecken Geschäftsverbindungen 
anzubahnen. 
Damit erlangte die kaufmännische Auskunft eine außerordentlich erhöhte Be 
deutung, und damit bildete sich ihre Beschaffung zum selbständigen Berufe aus, wie 
das mit Bezug auf den Geldverkehr (Bankiers), den Warentransport (Spedition) 
und die Versicherung schon früher der Fall war. Dem Bedürfnisse der Zeit ent 
sprechend kamen, zuerst in England und Amerika, ziemlich gleichzeitig Kaufleute auf 
die Idee, Auskunftsbüreaus zu gründen, und auch einige Vereine nahmen die Ver 
wirklichung dieser Idee auf, ohne freilich zu irgendwelcher Bedeutung zu gelangen. (Die 
sog. Kreditreformvereine bilden keinen eigentlichen Verein, sondern sie sind nur 
eine Vereinigung von Auskunftsbüreaus-Jnhabern, die ihre Abonnementzettel gegen 
seitig erledigen.)
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Zur Frage Der Naturalteilung. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung Nachf. (Georg Böhme), 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.