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Volkswirtschaftliches Quellenbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Monograph

Identifikator:
890771383
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10133
Document type:
Monograph
Author:
Mollat, Georg http://d-nb.info/gnd/139428143
Title:
Volkswirtschaftliches Quellenbuch
Edition:
Vierte, erweiterte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Osterwieck/Harz
Publisher:
Verlag von A. W. Zickfeldt
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXVIII, 654 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

7. Das Wandergewerbe. 
209 
politisch fruchtbarsten gehört, die wir besitzen; daß ihm eine Anpassungsfähigkeit und 
Gestaltungskraft innewohnt, die uns noch weit über die bis jetzt erzielten Ergebnisse 
hinausführen wird. Und die Genossenschaft ist nicht nur zur Verbesserung materieller 
Verhältnisse fähig, sie wird, wie bereits manche Erscheinung klar andeutet, sicher auch 
für die Hebung der künstlerischen, dramatischen und literarischen Produktions- und 
Konsumtionsverhältnisse eine außerordentliche Bedeutung gewinnen. Auch läßt sich 
nicht verkennen, daß im Genossenschaftswesen Keime liegen, die in ihrer weiteren 
Ausbildung charakteristische Glieder und Einrichtungen des gegenwärtigen Wirt 
schaftslebens zurückdrängen können. Der Detailhandel, ja selbst der Großhandel 
werden ausgeschaltet, und auch den gewerblichen Unternehmer vermag die Genossen 
schaft zu ersetzen, wenn sie es unternimmt, selbst Waren für ihre Mitglieder zu pro 
duzieren. Somit erfährt durch die Genossenschaftsbewegung das Geltungsgebiet von 
Unternehmerprinzip, Warenproduktion, freiem Wettbewerb, Privateigentum an den 
Produktionsmitteln, kurz all dasjenige, wodurch wir die heutige Wirtschaftsordnung 
kennzeichnen, eine beachtenswerte Eindämmung. Und trotz dieser tiefeingreifenden 
Umwälzungen tritt das Genossenschaftswesen als solches gegen die geltende Rechts 
ordnung, gegen die überlieferten politischen und kirchlichen Einrichtungen in keinerlei 
Gegensatz! 
7. Das Wandergewerbe. 
Von Paul Rocke. 
Rocke, Der Kleinhandel. In: Handbuch der Wirtschaftskunde Deutschlands. Heraus 
gegeben im Aufträge des Deutschen Verbandes für das kaufmännische Unterrichtswesen. 
4. Bd. Leipzig, B. G. Teubner, 1904. S. 89—91. 
Eine den Jahrmärkten in ihrer heutigen Form verwandte Erscheinung sind die 
Wanderlager und Wanderauktionen, mit dem charakteristischen Haupt 
unterschiede, daß sie nicht periodische Zusammenkünfte einer Mehrzahl von Handel 
treibenden darstellen, sondern umherziehende Einzelbetriebe. Am meisten werden auf 
diese Weise vertrieben Manufaktur-, Mode- und Kurzwaren im weitesten Sinne 
dieser Worte, Schuhwaren, Hüte, Mützen, Schirme, Galanterie-, Leder- und Spiel 
waren, Glas, Porzellan, Steingut und irdene Waren, Korbwaren und Bürsten, Seifen 
und Parfümerien, Tabak und Zigarren, Weine und Liköre. 
Diese Form des Gewerbebetriebs steht unter gewissen einschränkenden Be 
stimmungen der Gewerbeordnung, welche davon ausgehen, daß er sowohl für das 
kaufende Publikum als auch für den seßhaften Detailhandel leicht mit Gefahren und 
Schädigungen verschiedener Art verbunden ist. Denselben Erwägungen entspringt 
eine Sonderbesteuerung der Wanderlager und Wanderauktionen, die durch die Steuer 
gesetzgebung der deutschen Einzelstaaten geregelt ist. über Zahl und Verbreitung 
dieser Geschäftsformen stehen uns neuere statistische Angaben nicht zur Verfügung. 
Vom Reichskanzleramte sind im Jahre 1878 Erhebungen darüber angestellt worden, 
deren Ergebnisse unterm 30. April genannten Jahres dem Reichstage vorgelegt 
wurden. Es läßt sich jedoch nicht feststellen, inwieweit die dort gemachten Angaben 
noch heute für bestimmte Ortschaften und Landstriche zutreffen oder nur noch histo 
rischen Wert haben.*) 
*) In Preußen wurden im Jahre 1910 1070 Wanderlager (darunter 4 Wander 
auktionen) angemeldet und zu 53 770 JL Wanderlagersteuer herangezogen. Statistisches 
Jahrbuch für den Preußischen Staat. 9. Jahrgang 1911. Herausgegeben vom 
Statistischen Landesamte. Berlin, Verlag des Statistischen Landesamts, 1912. S. 578. — G. M. 
Mollat, Voltswirtschuftliches Quellenbuch. 4. Aufl. 14
	        

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Volkswirtschaftliches Quellenbuch. Verlag von A. W. Zickfeldt, 1913.
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