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Volkswirtschaftliches Quellenbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Monograph

Identifikator:
890771383
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10133
Document type:
Monograph
Author:
Mollat, Georg http://d-nb.info/gnd/139428143
Title:
Volkswirtschaftliches Quellenbuch
Edition:
Vierte, erweiterte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Osterwieck/Harz
Publisher:
Verlag von A. W. Zickfeldt
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXVIII, 654 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

4. Der Musterlagerverkehr der Leipziger Messen. 225 
auch für denjenigen, dessen Bedarf sich ausschließlich auf einen der hauptsächlicheren 
Geschäftszweige erstreckt, deren jeder durch Aussteller aus einer großen Zahl weit 
verstreuter Orte vertreten ist. 
Von wesentlicher Bedeutung für den Käufer sowohl wie den Verkäufer 
ist sodann der Umstand, daß beide auf der Messe als einem gemeinsamen, regel 
mäßigen Treffpunkt persönlich zusammenkommen, der Detaillist, Großhändler, Ex 
porteur oder Einkaufskommissionär auf der einen, der Aussteller, vor allem also der 
Fabrikant oder Verleger der betreffenden Erzeugnisse, auf der andern Seite. Die 
große Wichtigkeit dieser persönlichen Vereinigung des Käufers und des Verkäufers 
ist bereits von Pohle mit Nachdruck hervorgehoben worden. Der Nutzen, den sie 
bringt, fällt beiden Teilen zu. Der Einkäufer hat das Bedürfnis, feine Bestellungen 
bei dem Fabrikanten bezw. dem Verleger selbst aufzugeben, um beim Einkauf zugleich 
über die verschiedensten, die Fabrikation und die Fabrikationsbedingungen betreffen 
den Gegenstände Auskünfte zu haben, die kein anderer zu erteilen in der Lage ist. 
Er will wissen, welcher Veränderung die Ware in Beziehung auf Form, Farbe, Aus 
stattung und Material fähig ist, um vielleicht selbst Vorschläge zu neuen Mustern 
machen zu können, denen sich nach seinem Dafürhalten die allgemeine Geschmacks 
richtung zuwenden wird, oder um nach seinen eigenen Angaben bestimmte Typen 
anfertigen zu lasfen, die speziellen in seiner Heimat herrschenden Bedürfnissen Rech 
nung tragen. Weiter hat die unmittelbare persönliche Berührung und Gelegenheit 
zur Aussprache den Vorzug, daß sich Mißverständnissen aller Art und den aus ihnen 
entstehenden Weiterungen in vielen Fällen vorbeugen läßt, ganz allgemein aber — 
und das ist wohl mit das Wichtigste — auch den, daß sich Käufer und Verkäufer über 
haupt näher kennen und beurteilen lernen, als es ein nur schriftlicher oder mittelbarer 
Verkehr erlaubt. 
Die außerordentlich große Zahl der Einkäufer, die sich aus nah und fern zur 
Messe einfindet, ist dabei für den Verkäufer von ähnlicher Bedeutung wie die 
große Zahl der anwesenden Aussteller für den Käufer. 
Außer diesen allgemeinen Vorteilen, die die zur Messe gebotene große Aus 
wahl und die regelmäßige Zusammenkunft Tausender von Ausstellern und Käufern 
beiden Teilen gewährt, entspringen dem Meßmusterlagerverkehr für gewisse Klassen 
oder Gruppen von Käufern und Verkäufern noch manche besonderen Vorteile. 
Die unter den Ausstellern befindlichen Inhaber kleinerer Fabriken und 
Verlagsgeschäfte besitzen in der Musterlagermesse vielfach das einzige Mittel selb 
ständigen Absatzes. Der geringe Umfang ihres Betriebs und ihr beschränktes 
Kapital würden ihnen oft gar nicht erlauben, den Vertrieb ihrer Waren anstatt oder 
außer auf der Messe noch durch mehrere Reisende und Agenten oder auf sonstigen, 
Wege zu suchen, denn hierzu wären bedeutend höhere Aufwendungen erforderlich, 
als ein jährlich zweimaliger kurzer Besuch des meist wenig entfernten Leipzig und 
die dortige vorübergehende Ausstellung nur einer Musterkollektion erheischen. 
Einen besondern Nutzen hat die Messe ferner für viele Inhaber kleinerer Geschäfte, 
die zum Einkauf kommen. Sie verschafft ihnen die Möglichkeit, gleich den Leitern 
größerer Unternehmungen Hunderte verschiedener Kollektionen zu besichtigen und 
ihren Bedarf u. a. bei manchem leistungsfähigen Lieferanten zu decken, der sich sonst 
um ihre Kundschaft kaum bewerben würde, die ihm zur Messe gegebenen kleineren 
Aufträge aber ganz gern mit ausführt. Besonders nützlich ist der Besuch der Messe 
für solche Vertreter kleinerer Ladengeschäfte weiter in so fern, als er ihre Kenntnisse 
und ihren Gesichtskreis erweitert, sie vielleicht bestimmt, sich den einen oder andern 
für sie gut verkäuflichen Artikel zuzulegen, und sie vor allem veranlaßt, dem Einkauf 
ungeteiltes Interesse entgegenzubringen. Zu Hause bei ihnen ist das letztere oft 
nicht möglich, vielmehr erfolgt dort die Durchsicht von Mustern und Katalogen und 
Mollak, Volkswirtschaftliches Juellenbuch. 4. Aufl. 15
	        

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Volkswirtschaftliches Quellenbuch. Verlag von A. W. Zickfeldt, 1913.
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