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Volkswirtschaftliches Quellenbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Monograph

Identifikator:
890771383
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10133
Document type:
Monograph
Author:
Mollat, Georg http://d-nb.info/gnd/139428143
Title:
Volkswirtschaftliches Quellenbuch
Edition:
Vierte, erweiterte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Osterwieck/Harz
Publisher:
Verlag von A. W. Zickfeldt
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXVIII, 654 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

Erster Teil. 
Deutsche Volkswirte, Kaufleute 
und Industrielle. 
1. Jakob Fugger. 
Von Richard Ehrenberg. 
Ekrenberg. Da- Zeitalter der Fugger. 1. Bd. Anastatischer Neudruck. Jena. 
Gustav Fischer, 1912. S. 87—88 und S. 116—120. 
Jakob Fugger war, als er Kaufmann wurde (1473), erst 14 Jahre alt. Er 
erlernte den Handel gleich vielen anderen jungen Oberdeutschen jener Zeit in dem 
großen Kaufhause der Deutschen zu Venedig, dem Fondaco dei Tedeschi, in betn 
seine älteren Brüder Ulrich und Georg ein ständiges Lager unterhielten. Sodann 
trat er als Teilhaber ein, und die drei Brüder führten das Geschäft längere Zeit 
gemeinsam, vereinbarten auch untereinander, daß ihre Erben und Nachkommen vom 
Mannesstamme ihr Vermögen unzerteilt im Handel lassen, die Töchter dagegen mit 
Heiratsgütern abgefunden werden sollten, „a u f ^ a der Fuggerische Handel 
in alle Wege unzerteilet bleib e". Dieser Grundsatz wurde dann, solange 
das Haus blühte, nach Möglichkeit festgehalten und erst nach dem Schmalkaldischen 
Kriege aufgegeben Von den drei Brüdern starb zuerst Georg im Jahre 1506, mer 
Jahre später auch Ulrich, worauf Jakob, der selbst keine Kinder hatte, ferne Neffen 
Hieronymus, Ulrich, Raymund und Anton als Teilhaber in die Handlung aufnahm, 
die er unter der Firma „Jakob Fugger und Gebrüders Söhne" bis zu seinem Tode 
weiterleitete. 
Um das Jahr 1525 waren die Fugger unbestritten die bei weitem gewaltigste 
Geldmacht ihrer Zeit geworden. Ihre Geschäftsbeziehungen reichten von Ungarn und 
Polen bis Spanien, von Antwerpen bis Neapel. Wie der zeitgenössische Augsburger 
Chronist Klemens Sender es ausdrückt: „Jakob Fuggers und seiner Brüder Sohne 
tarnen sind in allen Königreichen und Landen, auch in der Heidenschaft bekannt 
gewesen. Kaiser, Könige, Fürsten und Herren haben zu ihm ihre Botschaft geschickt, 
der Papst hat ihn als seinen lieben Sohn begrüßt und umfangen, die Kardinale sind 
vor ihm aufgestanden. Alle Kaufleute der Welt haben ihn einen erleuchteten Mann 
genannt und die Heiden sich ob ihm verwundert. Er ist eine Zierde des ganzen 
deutschen Landes gewesen." .. 
Aber schon auf diesem Gipfelpunkte ihrer Entwickelung sollten die Fugger er 
fahren, wie groß doch die Gefahr ihrer Lage allezeit war: im Juni des Jahres 1525 
wurden infolge von Umtrieben ihrer Gegner in Ungarn unter dem Vorwände, sie 
Mvllat, Volkswirtschaftliches Äuellentuch. 4. Aufl. *
	        

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Volkswirtschaftliches Quellenbuch. Verlag von A. W. Zickfeldt, 1913.
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