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Volkswirtschaftliches Quellenbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Monograph

Identifikator:
890771383
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10133
Document type:
Monograph
Author:
Mollat, Georg http://d-nb.info/gnd/139428143
Title:
Volkswirtschaftliches Quellenbuch
Edition:
Vierte, erweiterte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Osterwieck/Harz
Publisher:
Verlag von A. W. Zickfeldt
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXVIII, 654 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

21* 
3. Zur Geschichte des deutschen Buchhandels. 323 
Kommissionär dem Kommittenten im allgemeinen kein längerer Kredit wie sonst im 
Buchhandel gewährt wird. Die festen Kommissionsgebühren werden im allgemeinen 
halbjährlich erhoben, die Provisionen monatlich, die Emballage ebenfalls monatliche 
Über die Besorgung der Auslieferungslager wird gewöhnlich halbjährlich, selten 
vierteljährlich abgerechnet. Die Zahlungen sind gleich nach Erhalt der Aufstellungen 
fällig, mit Verlegerkommittenten werden sie meist gegen die für dieselben einge 
nommenen Zahlungen aufgerechnet. 
Außer den regulären Tätigkeiten des buchhändlerischen Kommissionärs besorgt 
dieser, auch ausnahmsweise Kommissionsgeschäfte im Sinne des Handelsgesetzbuchs, 
indem er die Geschäfte mit den Verlegern in eigenem Namen abschließt und dann von 
sich aus an seine Kommittenten weiterliefert. Meist ist der Grund dafür der, daß die 
betreffenden Kommittenten nicht mit den Verlegern in Rechnungsverkehr stehen, von 
welchen sie Bücher in feste Rechnung oder ü condition zu beziehen wünschen. Hier 
springt dann der kapitalkräftige Kommissionär ein, welcher allgemeinen Kredit genießt. 
Er bestellt die betreffenden Bücher im eigenen Namen vom Verleger und ist diesem 
gegenüber auch allein verantwortlich und haftbar. Er selbst tritt dem Kommittenten 
gegenüber an die Stelle des Verlegers. Er liefert demselben, wie der Verleger, 
emballagefrei, berechnet ihm aber 5% mehr als der Verleger. Im allgemeinen rechnet 
er mit dem Kommittenten über diese Lieferungen ebenfalls zur Ostermesse ab. Diese 
Tätigkeit war früher häufiger, indem die Handlungen an den Meßplätzen große 
Sortimentslager hielten, aus denen sie dem Buchhandel in den kleineren Städten 
lieferten. Doch möchten wir nicht, wie das Schürmann tut, die Bezeichnung 
.»Kommissionär" auf diese Tätigkeit zurückführen. Von Bedeutung ist sie heute nur 
für ganz kleine Handlungen, wie besonders für Buchbindereien, die daneben auch 
Buchhandel betreiben. Mit dieser Art des Kommissionsgeschäfts beschäftigen sich 
wenige Leipziger Kommissionshandlungen, die besonders derartige Firmen zu Kom 
mittenten haben; es find das die sog. „Buchbinderkommissionäre". 
3. Zur Geschichte des deutschen Buchhandels. 
Von Gustav Fischer. 
Fischer, Grundzüge der Organisation des deutschen Buchhandels. Jena, GustachFischer, 
1903. S. 11-14. 
Frankfurt a. M., dessen Messen schon im 13. Jahrhundert (1240) bestanden, 
war um die Mitte des 15. Jahrhunderts der bedeutendste deutsche Meßplatz geworden 
und wurde von Kaufleuten aus allen europäischen Ländern besucht. So war es denn 
natürlich, daß auch der Handschriftenhandel hier einen Hauptabsatzmarkt fand, und daß 
der ihn ablösende Buchhandel ebenfalls auf der Frankfurter Messe, wo alle Welt 
zusammenkam, seine Waren abzusetzen suchte. Schon Fust und Schöffer, die ersten 
Mainzer Drucker, hatten in den sechziger Jahren die Erzeugnisse ihrer Pressen in 
Frankfurt ausgeboten. Ihrem Beispiel folgten bald andere Drucker und Verleger, die 
regelmäßig mit einem größeren Büchervorrat zu den Messen zogen und dort zunächst 
an den Kaufleuten, welche die Bücher neben anderen Waren vertrieben, später auch 
an den selbständigen Buchführern, dann aber auch an den Bücherliebhabern direkt die 
Käufer für ihre Werke fanden. Schon in den siebziger Jahren des 15. Jahrhunderts 
fanden diese regelmäßigen Besuche der Verleger auf der Frankfurter Messe statt. Um 
die Wende des Jahrhunderts finden wir bereits einen ausgedehnten Meßbesuch in 
Frankfurt seitens des Buchhandels, ja größere Verleger, wie Antoni Koberger in 
Nürnberg, hatten schon im Beginne des 16. Jahrhunderts (1506) dauernde Nieder-
	        

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Volkswirtschaftliches Quellenbuch. Verlag von A. W. Zickfeldt, 1913.
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