Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Fortschritt und Armut

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
890771383
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10133
Document type:
Monograph
Author:
Mollat, Georg http://d-nb.info/gnd/139428143
Title:
Volkswirtschaftliches Quellenbuch
Edition:
Vierte, erweiterte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Osterwieck/Harz
Publisher:
Verlag von A. W. Zickfeldt
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXVIII, 654 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

\26 
Buch III. 
Die Gesetze der Verteilung. 
druck betrifft, welcher den Ertrag des Kapitals bezeichnen soll, so herrscht 
darüber in den Werken der tonangebenden Richtung eine ganz absonder 
liche Zweideutigkeit und Verwirrung. 
Von den Worten des gewöhnlichen Sprachgebrauchs kommt das 
Wort Zins dern ausschließlichen Ausdrucke des Begriffs einer Vergütung 
für Kapitalnutzung am nächsten, denn dasselbe involviert wie es ge 
wöhnlich gebraucht wird, die Vergütung für Kapitalnutzung ausschließ 
lich aller Arbeit für Verwendung oder Verwaltung des Kapitals, sowie 
ausschließlich jedes weiteren Risikos als desjenigen, das mit der Sicherheit 
des beliehenen Gegenstandes verknüpft ist. Das Wort Gewinn ist, 
wie es gewöhnlich gebraucht wird, beinahe gleichbedeutend mit Ein 
kommen und bedeutet eine über eine ausgegebene Summe hinaus 
zurückemxfangene Summe, involviert auch häufig Einnahmen, die 
eigentlich Grundrente find, während es fast immer Einnahmen ein 
schließt, die eigentlich Löhne, sowie Vergütungen für das den verschie 
denen Kaxitalverwendungen eigentümliche Risiko sind, wofern also 
dem Sinne des Wortes nicht äußerste Gewalt angetan wird, darf es in 
der Nationalökonomie nicht gebraucht werden, um den auf das Kapital 
entfallenden Anteil, im Gegensatze zu den der Arbeit und den Grund 
besitzern zukommenden Anteilen, zu bezeichnen. 
Übrigens ist alles dies in den Hauptwerken der Nationalökonomie 
anerkannt. Adam Smith erläutert treffend, wie die Löhne und die 
Vergütungen für Risiko einen bedeutenden Teil der Gewinne ausmachen, 
indem er darauf hinweist, wie der große Verdienst der Apotheker und 
kleinen Krämer in Wirklichkeit der Lohn ihrer Arbeit und nicht die Zinsen 
ihres Kapitals sind; wie ferner die bisweilen in gewagten Geschäften 
gemachten großen Gewinne, wie beim Schmuggel oder im Holzhandel, 
tatsächlich nur Vergütungen für Lxtrarisiko sind, das auf die Länge 
den Ertrag des dazu verwendeten Kapitals auf den gewöhnlichen Satz 
oder darunter drückt. Ähnliche Erläuterungen werden in den meisten 
der späteren Werke gegeben, wo der Gewinn ausführlich in seinem ge 
wöhnlichen 1501116 definiert ist, vielleicht mit Ausschluß der Grundrente. 
)n allen diesen Werken wird dem Leser gesagt, daß der Gewinn aus 
drei Elementen bestehe, aus dem Lohne für die Aufsicht, der Ausgleichung 
für das Risiko und den Zinsen, d. h. der Vergütung für die Benutzung 
des Kapitals. 
Demnach kann der Gewinn, weder seinem gewöhnlichen, noch 
dem ihm von der herrschenden Nationalökonomie ausdrücklich bei 
gelegten Sinne nach, einen jplatz in der Erörterung der Güterverteilung 
unter die drei Faktoren der Produktion haben. Sowohl dem gewöhn 
lichen wie dem ihm ausdrücklich beigelegten Sinne nach bedeutet die 
Rederei von einer Verteilung der Güter in Grundrente, Lohn und Gewinn 
nichts anderes, als wenn man von der Teilung der Menschheit in Männer, 
Weiber und Menschen spräche. 
Dennoch - geschieht dies, zur äußersten Verwirrung des Lesers,
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Stock Dividends. U.S. Gov. Print. Off., 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.