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Volkswirtschaftliches Quellenbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Monograph

Identifikator:
890771383
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10133
Document type:
Monograph
Author:
Mollat, Georg http://d-nb.info/gnd/139428143
Title:
Volkswirtschaftliches Quellenbuch
Edition:
Vierte, erweiterte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Osterwieck/Harz
Publisher:
Verlag von A. W. Zickfeldt
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXVIII, 654 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

474 Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik. III. Sonstige Kernfragen. 
Die Verschiedenheit hinsichtlich des Vorkommens und der Erzeugungs- und Ber 
arbeitungsbedingungen der Hilfs- und Rohstoffe ist von Natur gegeben: in alle 
Zukunft wird sie dahin wirken, daß die einzelnen Länder und Weltteile nicht gleichen, 
sondern verschiedenen Industrien, bezüglich Spezialitäten sich widmen, d. h. sofern sie 
den Geboten der wirtschaftlichen Vernunft Gehör schenken, nicht der Unvernunft, alles 
selbst machen zu wollen, verfallen. 
Die Verschiedenheit der sozialen Verhältnisse der Völker ist ein Histo- 
risches, Wandelbares; sie wird sich — vermutlich — mehr und mehr ausgleichen. 
Mit Steigen der Bewohnerziffer, der intellektuellen, moralischen, ästhetischen, tech 
nischen Bildung, des Kapitals mögen die sozialen Verhältnisse z. B. Rußlands denen 
Deutschlands ähnlicher und ähnlicher werden. Dann wird zwischen beiden nicht 
weniger, sondern mehr getauscht werden wie heute, — ebenso wie heute zwischen 
England und Deutschland mehr getauscht wird wie einst, da jenes Industriestaat, dieses 
Rohstoffstaat war. 
Nicht weniger, sondern mehr — nur zum Teil andere — Fabrikate werden 
die Industriestaaten von heute den Rohstoffstaaten senden, nachdem deren Industri 
alisierung sich vollzogen hat. Welche? Das können wir zurzeit ebensowenig sagen, 
wie man in den dreißiger und vierziger Jahren hätte sagen können, in welcher Weise 
Arbeitsteilung und Verkehr zwischen England und Frankreich einerseits, Deutschlands 
andererseits sich gestalten würden, nachdem auch letzteres in die Reihe der Industrie 
staaten eingetreten. 
Die alten Industriestaaten werden die Spezialitäten pflegen, für welche die 
natürlichen und sozialen Verhältnisse ihnen am günstigsten liegen, die jungen Indu 
striestaaten die, hinsichtlich deren ihre Arbeit relativ produktiver ist als die Arbeit der 
ersteren. Welche es sind, kann erst im Wettbewerbe der Zukunft sich entscheiden. Nur 
das dürfen wir mit Sicherheit behaupten, daß — wenn die Entwickelung, welche 
unsern Exportpessimisten als ein trübes Gespenst erscheint, wenn das industrielle 
Emporkommen der Rohstoffstaaten Helle Wirklichkeit geworden sein wird, der Außen 
handel Westeuropas nicht herabgehen, sondern sich ausdehnen wird, — das Netz welt 
wirtschaftlicher Verschlingung der Nationen aller Kontinente nicht loser, sondern fester 
werden, der Reichtum derer, die in diesem Netze hängen und von ihm „abhängen", 
nicht sinken, sondern, dank der Steigerung der Produktivität durch Vervollkommnung 
der territorialen Arbeitsteilung, steigen wird. 
III. Sonstige handelspolitische Kernfragen. 
1. Jur Begründung der Freihandelslehre. 
Von Lujo Brentano. 
Brentano, Das Freihandelsargument. sVortrag.j 2. Ausl. Berlin-Schöneberg, 
Buchverlag der „Hilfe", G. m. b. H., 1910. S. 20—27. 
Welches sind die Produkte, die ein Land mit Freihandel herstellt, und die es 
in das Ausland hinausschickt, um seinen Bedarf mit größerer Arbeits- und Kapital 
ersparnis zu decken? Stellt ein Freihandelsland etwa alle Produkte her, die es 
billiger als das Ausland erzeugen kann?
	        

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Volkswirtschaftliches Quellenbuch. Verlag von A. W. Zickfeldt, 1913.
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