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Volkswirtschaftliches Quellenbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Monograph

Identifikator:
890771383
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10133
Document type:
Monograph
Author:
Mollat, Georg http://d-nb.info/gnd/139428143
Title:
Volkswirtschaftliches Quellenbuch
Edition:
Vierte, erweiterte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Osterwieck/Harz
Publisher:
Verlag von A. W. Zickfeldt
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXVIII, 654 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfter Teil. Verkehr
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

9. Der Norddeutsche Lloyd. 
581 
lande ein neues Interesse für die Größen des deutschen Wirtschaftslebens Bahn, die 
Verdienste des Kaufmanns erfahren eine neue Würdigung, wie man sie in Zeiten 
politischer Ohnmacht vergessen hatte, und neue Chronisten stehen in Deutschland auf, 
die von Ballin sagen dürfen, was im mittelalterlichen Heiligen Römischen Reich 
Deutscher Nation ein Klemens Sender von Jakob Fugger schrieb: sein Name sei in 
allen Königreichen und Landen, auch in der Heidenschaft bekannt gewesen; Kaiser, 
Könige, Fürsten und Herren haben zu ihm ihre Botschaft geschickt; alle Kaufleute der 
Welt haben ihn einen erleuchteten Mann genannt; er sei eine Zierde des ganzen 
deutschen Landes gewesen. 
9. Der Norddeutsche Lloyd. 
Von der Literarischen Abteilung des Norddeutschen Lloyd. 
Im Jahre 1847 war das erste Dampfschiff von Bremen nach New Jork abge 
gangen. Dieser Dampfer trug den Namen „Washington" und gehörte der unter Mit 
wirkung des Bremischen Staats, benachbarter deutscher Staaten und einflußreicher 
Deutscher in New Jork begründeten Ocean 8. 8. Navigation Company, der ersten 
Gesellschaft, die zwischen dem Kontinent und den Vereinigten Staaten eine regelmäßige 
Dampferlinie eröffnete. 
Zehn Jahre später, nachdem kurz vorher die Ocean 8. 8. Navigation Company 
ihren Dienst eingestellt hatte, erfolgte die Gründung desNorddeutschenLloyd. 
Am 3. Januar 1857 fand die erste Versammlung des provisorischen Verwaltungsrats 
statt, der aus den Leitern erster Bremer Handelshäuser bestand. Die Hauptbestim 
mungen des Statuts gingen dahin: „Zweck der Gesellschaft ist, regelmäßige Dampf 
schiffahrtsverbindungen mit europäischen und transatlantischen Ländern herzustellen, 
Fluß- und Seeassekuranzen zu übernehmen, den bisherigen Dampferverkehr für Per 
sonen und Güter, sowie für den Schleppdienst von Fluß- und Seeschiffen auf der 
Weser und deren Nebenflüssen oberhalb und unterhalb Bremens zu erhalten und zu 
erweitern." Als Grundkapital wurde die Summe von 3 Millionen Talern Gold fest 
gesetzt. Bereits am 20. Februar 1857 konnte die Gründung des Norddeutschen Lloyd 
als Aktiengesellschaft erfolgen. An der Spitze des Verwaltungsrats stand der Konsul 
H. H. Meier, der mit Recht der Vater des Norddeutschen Lloyd genannt wird. 
Konsul H. H. Meier war für die große Aufgabe, die ihm beschicken war, aufs beste 
vorbereitet. Er hatte seine kaufmännische Ausbildung in dem Reedereigeschäft seines 
Vaters genossen und durch längeren Aufenthalt in England und Amerika die trei 
benden Kräfte im großen Handel und Verkehr kennen gelernt. Dem neuen Unter 
nehmen wurde nicht nur in Bremen, sondern auch in vielen Teilen Deutschlands die 
lebhafteste Sympathie entgegengebracht. Wenn es auch auf der anderen Seite viele 
kopsschüttelnde Zweifler gab, so sollten gerade diese bald Respekt vor dem kühn vor 
wärtsstrebenden Mute der Bremer Kaufleute bekommen. Die Leitung der Geschäfte 
des Lloyd lag von Anfang an in guten Händen. Neben Meier, der seine starke 
Energie, seine praktische Einsicht, seine vielseitigen Kenntnisse und seine großen Arbeits 
kräfte in den Dienst des neuen Unternehmens stellte, stand als erster Direktor Erüse- 
mann, von dem die Anregung zur Gründung des Norddeutschen Lloyd ausgegangen 
war, und der sich um das Gedeihen der Gesellschaft unvergängliche Verdienste er 
worben hat. 
Während des ersten Betriebsjahres wurde mit drei kleinen Dampfern, „Adler", 
„Möve" und „Falke", eine Linie nach England betrieben, ferner wurde ein 
Schleppdienst aufderWefer eingerichtet, der einige Jahre später nach Ham 
burg ausgedehnt wurde. Für die Linie nach N e w B o r k, die sofort in Angriff ge
	        

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Untersuchungen Über Das Versicherungswesen in Deutschland. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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