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Volkswirtschaftliches Quellenbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Monograph

Identifikator:
890771383
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10133
Document type:
Monograph
Author:
Mollat, Georg http://d-nb.info/gnd/139428143
Title:
Volkswirtschaftliches Quellenbuch
Edition:
Vierte, erweiterte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Osterwieck/Harz
Publisher:
Verlag von A. W. Zickfeldt
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXVIII, 654 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

48 
Zweiter Teil. Handel. I. Die Volkswirtschaft. 
aufeinander, und die Arbeit wirkt dadurch bedeutend ermüdender. Wird ein zweiter 
oder dritter Arbeiter hinzugezogen, so regulieren sich die Bewegungen jedes ein 
zelnen nach dem Taktfchall, den die Arbeitsinstrumente beim Aufschlagen auf den 
zu bearbeitenden Stoff ergeben. Es wird ein kürzerer Takt erzielt, dessen Fest 
halten kaum Schwierigkeiten bietet. Jeder Arbeiter bleibt zwar für sich selbständig, 
muß aber seine Bewegungen gleichmäßig nach denen seiner Genossen einrichten. 
Es handelt sich also nicht darum, daß die Größe der Arbeitsaufgabe eine Ver 
doppelung oder Verdreifachung der Kräfte erfordert, sondern darum, daß die Einzel 
kraft einen bestimmten Rhythmus der Bewegung nicht festzuhalten imstande ist. 
Allerdings scheint die Aufbietung eines zweiten oder dritten Arbeiters an sich 
die Kraftwirkung des einzelnen nur verdoppeln oder verdreifachen zu können; den 
noch hat auch diese Art der Arbeitsverkettung eine Steigerung der Produktivität zur 
Folge, indem sie die Kraftausgabe und die Ruhepausen für jeden gleichmäßig regelt 
und darum allen eine längere Fortsetzung der Arbeit gestattet. Der einzelne läßt 
die Hände sinken, wenn er müde wird, oder verlangsamt doch das Tempo seiner Be 
wegungen. Der kurze Takt der Arbeit ermuntert; ihre Gemeinsamkeit regt zum 
Wetteifer an; keiner will an Ausdauer hinter dem andern zurückstehen. 
Noch deutlicher tritt dieser Zwang für den schwächeren Arbeiter, es dem stär 
keren gleichzutun, bei einigen Arbeiten von freierem Ryhthmus hervor, bei welchen 
die Verkettung in der Weise bewerkstelligt wird, daß die Arbeiter reihenweise 
gruppiert sind, und daß das Fortschreiten der Arbeit des einen von der Tätigkeit 
des andern abhängig ist. In einer Reihe von Mähern, welche auf der Wiese stehen, 
muß jeder einzelne gleichmäßig sein Pensum bewältigen, wenn er seinen Nachmann 
nicht aufhalten oder fürchten will, von dessen Sense getroffen zu werden. In einer 
Kette von Handlangern, welche einander die Ziegelsteine für einen Bau zureichen 
oder -werfen, muß jeder folgende gleich rasch abnehmen, wenn er nicht die ganze 
Arbeit ins Stocken bringen will. 
Dieses gegenseitige Anpassen der Arbeiter aneinander, das allen Arten der 
Arbeitsverkettung eigentümlich ist, wird somit zu einem disziplinierenden Element 
von der allergrößten Bedeutung, insbesondere für unqualifizierte Tätigkeiten, wie 
sie auf primitiven Stufen der wirtschaftlichen und technischen Entwicklung über 
wiegen. Ja es kann geradezu als Zwangsmittel zur Beschleunigung des Werkes 
auch in Fällen der Arbeitshäufung angeordnet werden, die an sich eine derartige 
Bindung der Bewegungen nicht erfordern. Dazu bedarf es dann künstlicher Taxie 
rung (durch Zählen, Gesang, Musikbegleitung), mit deren Hilfe die einfache Arbeits 
häufung in die Arbeitsverkettung umgewandelt wird. So bei der Sklavenarbeit, die 
aus bekannten Gründen truppweise erfolgen muß, bei den Fronden und den öffent 
lichen Arbeiten der Naturvölker. 
5. Luxus und Sparsamkeit. 
Von Artur Graf v. Posadowsky-Wehner. 
v. Posadowsky-Wehner, Luxus und Sparsamkeit. Ein Vortrag. Göttingen, 
Vandenhoeck & Ruprecht, 1909. S. 4 ff. 
Luxus und Sparsamkeit sind zwei Begriffe, die eigentlich die beiden 
Pole des wirtschaftlichen Lebens überhaupt bilden. Erzeugung und Aufspeicherung 
von Werten auf der einen Seite und ihr berechtigter oder wirtschaftlich und sittlich 
verwerflicher Gebrauch auf der andern Seite.
	        

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Volkswirtschaftliches Quellenbuch. Verlag von A. W. Zickfeldt, 1913.
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