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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I Die liberale Schule
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Die Gruppe der Unentwegten 
75 
durch das Leiden des andern erkauft. Auch der Mensch ist 
diesem Gesetze unterworfen. Aber schon in prähistorischer Zeit 
zeigt sich ein wesentlicher Vorzug desselben. Während die 
niederen Gattungen nur die Macht zu zerstören besitzen und 
unfähig sind, die Nahrungsmittel, von denen sie leben, zu ver 
mehren, ist das Menschengeschlecht nicht in Zahl und Bedürfnis 
befriedigung durch die Fruchtbarkeit der Arten, von denen es 
lebt, begrenzt, sondern es kann sich durch Ausübung seiner 
Produktivkraft vermehren und sich eine höhere Bedürfnis 
befriedigung verschaffen. 
Entwicklungsgeschichtlich beginnt allerdings der Mensch, 
wie die niederen Tierarten, mit ausschließlicher Anwendung der 
Zerstörungskraft. Die Konkurrenz zwischen Mensch und Tier 
geschieht zunächst durch den Krieg. In diesem war der Mensch 
ursprünglich der physisch schwächere Teil. Aber er besaß eine 
Intelligenz, die höher war als diejenige seines Konkurrenten. 
Er erfand und produzierte die Waffen, mit denen er jene er 
schlug. Von nun an gehörten ihm allein die Jagdgründe, welche 
er vorher mit den fleischfressenden Tieren zu teilen genötigt war. 
Die von den Konkurrenten der Tierwelt befreiten mensch 
lichen Jägerhorden konnten sich jetzt in ausgiebigerem Maße 
vermehren. Da mußte notwendig ein Augenblick kommen, wo 
die Zahl der menschlichen Individuen über die erreichbaren 
Subsistenzmittel hinaus wuchs. Man hatte nun die Wahl, ent 
weder den Überschuß durch Kinderaussetzung oder Menschen 
opfer zu beseitigen, oder durch Raub, Viehzucht oder Ackerbau 
den notwendigen Unterhalt für die zahlreichere Bevölkerung zu 
gewinnen. Welchen dieser Wege die primitiven Stämme wählten, 
das hing von der Eigenart der einzelnen ab. Die Stärkeren 
griffen zu Mord und Raub; die Schwächeren versuchten es erst 
mit der Viehzucht, welche bereits unendlich ergiebiger war, als 
die Jagd und gingen dann zum Ackerbau über. 
In dem Maße als die fortschrittlichen Stämme produzieren 
lernten, anstatt zu zerstören, wurden sie weniger kriegstüchtig. 
Sie unterlagen im Kampfe mit den unkultivierten Jägerhorden, 
während in der primitiven Epoche des Kampfes zwischen den 
großen Tierarten und dem Menschen der Sieg denen gehörte, 
welche des Fortschritts am fähigsten waren. So erklärt sich 
die Zerstörung der prähistorischen Kulturen.
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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