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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

Object: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I Die liberale Schule
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

78 
Die gegenwärtige Lage der liberalen Schule 
So lange die Kultur den zerstörenden Einfällen der Bar 
baren ausgesetzt war, blieb der Krieg eine Notwendigkeit für 
die Völker. Mit der Erfindung der Feuerwaffen ging die Über 
legenheit, welche den Barbaren ihre physische Kraft und ihr 
Kampfesmut gaben, auf die zivilisierten Völker über. Diese 
langumstrittene Überlegenheit wurde in dem Maße gesichert 
und gefestigt, als die Kriegskunst mehr Wissen, mehr Kapital, 
mehr Intelligenz und mehr sittliche Kraft erforderte. Die bar 
barischen Einfälle hörten nunmehr auf, weil sie nicht mehr 
produktiv waren. Die zivilisierten Völker, welche bis dahin in 
ihren Gebieten auf der Defensive geblieben waren, strömten nach 
und nach auf die Territorien der Barbaren über und began 
nen sie zu erobern. In dem Augenblick, in welchem wir 
leben, nähert sich diese Eroberung der Vollendung. Die unserer 
Kultur angehörigen Völker beherrschen Europa, Amerika, 
Ozeanien, haben die Vorherrschaft in Asien und beginnen Afrika 
unter sich zu teilen. Sie haben nicht mehr zu fürchten, wie 
früher, von den Barbaren unterjocht und enteignet zu werden; 
vielmehr unterjochen und enteignen sie diese. Der indirekte 
Nutzen, den sie aus dem Kriege zogen, indem er sie stählte 
zum Kampfe gegen barbarische Invasionen, fällt somit heute 
weg. Die zur Selbsterhaltung nötige Kraftanspannung wird 
heute durch die wirtschaftliche Konkurrenz bewirkt. Diese hat 
aber auch den direkten Nutzen der kriegerischen Konkurrenz 
ausgeschaltet. 
Die wirtschaftliche Konkurrenz („Concurrence industrielle“) 
ist unvergleichlich weniger kostspielig als der Krieg *). Bei 
letzterem wird der Überwundene ganz oder teilweise vernichtet. 
Ein großer Verlust von Kraft bleibt hierbei unvermeidlich, und 
das ist ein Schaden für die Gesamtheit der menschlichen Gattung. 
Mit dem wirtschaftlichen Wettbewerb verbindet sich dagegen 
nicht notwendig ein Verlust von Kräften. Würden alle Kon 
kurrenten eine gleiche Geschicklichkeit und Tätigkeit entwickeln, 
dann könnten auch alle den gleichen Vorteil erlangen. Ent 
falten sie aber eine ungleiche Geschicklichkeit und Tätigkeit, 
so wird eine Verschiedenheit des Gewinnes die Folge sein. Aller 
dings, wenn die Konkurrenz in vollstem Maße ihren heilsamen 
') ibid. p. 23 ff.
	        

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The Agricultural Output of England and Wales 1925. Stat. Off., 1927.
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