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Selling Latin America

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Bibliographic data

fullscreen: Selling Latin America

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I Die liberale Schule
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Hotel- und Gastgewerbe
  • Title page
  • Contents
  • 1. Auftakt
  • 2. Der Wert zielbewußter Propaganda
  • 3. Was bezweckt die Reklame?
  • 4. Vom Wert der Zeitungsreklame
  • 5. Welche Zeitungen und Zeitschriften wähle ich für meine Propaganda?
  • 6. Die technische Gestaltung des Inserats
  • 7. Die Anzeige im Restaurantbetrieb
  • 8. Der Reim in der Reklame
  • 9. Die Zeitstrophe in der Reklame
  • 10. Vorsicht! Der Setzkasten ist oft des Inserenten Feind
  • 11. Groteske Reklame durch orthographische Schnitzer
  • 12. Dauerwerbung durch das Kennzeichen
  • 13. Gemeinschaftsreklame der Hotels mit dem Kurort
  • 14. Kombinierte Anzeigereklame
  • 15. Ausnützung technischer Betriebseinrichtungen und die Reklame dafür
  • 16. Kollektivpropaganda durch korporative Vereinsreklame
  • 17. Die Anzeige auf dem gastgewerblichen Arbeitsmarkt
  • 18. Der Inserent und der Zeitungsverleger
  • 19. Der "Blickfang"
  • 20. Propagandawinke für ein ungenügend besuchtes Hotel
  • 21. Der illustrierte Faltprospekt
  • 22. Der Wert guter und die Schädlichkeit schlechter Werbeschriften
  • 23. "Unzweckmäßige" und "richtige" Formate der Werbeschriften
  • 24. Die illustrierte Werbebroschüre
  • 25. Unzweckmäßige Werbebroschüren privater Verleger
  • 26. Aparte, nicht schablonenhafte Werbemittel
  • 27. Eine nicht alltägliche Broschüre
  • 28. Hotelbroschüren für Autotouren und Schlittenfahrten
  • 29.Feuilletonistische Werbung für einen Kurort und ein Kur-Hotel
  • 30. Feuilletonistische Werbung für ein Großstadthotel
  • 31. Feuilletonistische Werbung für ein mondänes Gesellschafts-Etablissement
  • 32. Groteske Werbung für ein hypermodernes Hotel
  • 33. Die Kofferetikette als reisender Propagandist
  • 34. Die Kofferetikette und das Abziehplakat
  • 35. Die heitere oder satirische Episode in der Kurortwerbung
  • 36. Ausnützung der Gelegenheiten
  • 37. Propaganda durch Mediziner
  • 38. Studienreise der Ärzte
  • 39. Wissenschaftliche Studienreisen
  • 40. Erholungsreisen und Reisestipendien als Belohnung
  • 41. Ferien für Jugendliche
  • 42. Wie und wann wirkt und wirbt das Plakat?
  • 43. Anregungen und praktische Beispiele für Preisausschreiben und Wettbewerbe
  • 44. Die Preiskonkurrenzen beim Sommersport
  • 45. Die Preiskonkurrenzen beimWintersport
  • 46. Verhängnisvolle Wettbewerbe und Preisausschreiben
  • 47. Wissenschaftliche Sportwochen oder Sporttage
  • 48. Die Mitarbeit der Schriftsteller und Journalisten
  • 49. Journalistische Studienfahrten
  • 50. Vaterländische Werbemethoden
  • 51. Gefährliche Indiskretionen bei der Werbung
  • 52. Briefpapier als Werbehelfer
  • 53. Der Briefumschlag als Werber
  • 54. Die Propagandawirkung des Namens
  • 55. Ein internationales Wert-Kennzeichen für Hotels
  • 56. Wie fessele ich meine Gäste?
  • 57. Die Werbung für das eigene Hotel-Restaurant
  • 58. Die Schlüssel-, beziehungsweise Zimmerkarte als Werber
  • 59. Ein kleiner, aber fleißiger Propagandist: die Ansichtskarte
  • 60. Der Sprechbrief
  • 61. Gästewerbung durch Briefe
  • 62. Der Auslands-Werbebrief
  • 63. Propagandamöglichkeiten
  • 64. Stadtwappen und Reklame
  • 65. Wann "empfiehlt" sich die Empfehlungskarte?
  • 66. Die Farbe in der Reklame
  • 67. Das gute Lichtbild als Propagandahelfer
  • 68. Wichtige Kleinigkeiten im gepflegten Hotelzimmer sind ausgezeichnete Werbehelfer
  • 69. Werbeprogramm eines großen internationalen Kurortes und Sportplatzes
  • 70. Arbeitsprogramm eines Kurort-Werbefachmannes
  • 71. Der Kurdirektor
  • 72. Fremdenverkehrsvereine
  • 73. Das Kaffeehaus in seiner Heimat
  • 74. Der Wert persönlicher Beziehungen
  • 75. Wie sorge ich für mein und ein gutes Andenken?
  • 76. Die Propaganda im Ausland
  • 77. Bilder, die in Amerika gefallen und werbend wirken
  • 78. Vom Wohltun
  • 79. Die Modenschau im mondänen Hotel
  • 80. Der Propagandawert von Kongressen und Ausstellungen
  • 81. Der Ruhetag der Frauen
  • 82. Die Werbeaktion "Der aufmerksame Ehemann"
  • 83. Das "Wochenende" und seine Organisierung
  • 84. Nach dem Theater. - Nach der Abendunterhaltung
  • 85. Eine kleine Werbekampagne anläßlich eines besonderen Ereignisses
  • 86. Der Rundfunk als Werber
  • 87. Propaganda durch den Film
  • 88. Proteste gegen Filmreklame im Theater
  • 89. Reklame durch Licht
  • 90. Die Reklame an der Landstraße
  • 91. Die negative Reklame
  • 92. Der geschulte Reklamefachmann
  • 93. Die Anzeigenzentrale des Reichsverbandes der Deutschen Hotels, Restaurants und verwandter Betriebe E. V.
  • 94. Die Reichszentrale für Deutsche Verkehrswerbung
  • 95. Die Fremdenverkehrskommission der Bundesländer Wien und Niederösterreich
  • 96. Die Schweizer Verkehrszentrale
  • 97. Die italienische U-N-I-T-I
  • 98. Die italienische ENIT
  • 99. Der Verband Deutscher Reklamefachleute E. V.
  • 100. Die Tätigkeit der Annoncenexpeditionen
  • 101. Schutz vor zudringlichen Anzeigenwerbern und zweifelhaften Reklameunternehmungen
  • 102. Tricks wilder Adreßbuchunternehmer
  • 103. Versand der Werbeschriften
  • 104. Erfolgskontrolle der Propagandamaßnahmen
  • 105. Reisebureaus sowie Hotel- und Fremdenverkehrs-Werbung
  • 106. Adressen von Reise- und Verkehrsbureaus
  • 107. Adressen von Konsulaten
  • 108. Ausklang

Full text

386 
DAS HOTEL- UND GASTGEWERBE 
unserer Zeit nach dem „Lebenskameraden‘“ oder der „Lebenskameradin“, 
Daraus erkennen wir, daß der Gedanke der „guten Kameradschaft“, den 
unser Zeitalter des vielgestaltigen Sports schuf, sich auch in der Ehe 
durchzusetzen beginnt. „Sie“ will nicht mehr das „wonnige Weibchen“, 
also das Spielzeug müßiger Stunden sein, und „er“ lehnt es ab, als 
„liebes Männchen“ gewertet zu werden. Man will sich weniger oder mehr 
sein, je nachdem, was persönliche Anschauung in den Begriff des „guten 
Lebenskameraden“ hineinlegt. 
Schlecht ist eine Ehe ganz sicher nicht, die auf guter Kameradschaft 
aufgebaut wurde. Nur muß die gute Kameradschaft auch wirklich auf 
beiden Seiten vorhanden sein und in Erscheinung treten. Es soll hier 
aur eine, aber nicht unwichtige Seite beleuchtet werden: 
Der wirklich gute Kamerad wird es niemals zugeben, daß seine Lebens. 
kameradin von dem wöchentlichen Ruhetag, den unsere weitausgedehnte 
soziale Fürsorge jedem werktätigen Menschen zusichert, nichts zu spüren 
bekommt. Eine Ehe, wo die Frau durch Gedankenlosigkeit, Unverstand 
und Überlieferung dazu gezwungen ist, jeden Sonn- und Festtag die 
Haushalts- und Küchenarbeit ebenso wie an allen Wochentagen zu leisten, 
kann nicht den Anspruch darauf erheben, eine „Ehekameradschaft“ zu 
sein. Das Wort Kameradschaft enthält den Begriff der vollen Gleich- 
berechtigung. Was der eine Partner dieser Kameradschaft hat und 
genießt, soll auch der andere uneingeschränkt haben. 
Heute gibt es wohl keine Ehe mehr, wo der Mann nicht einen vollen 
wöchentlichen Ruhetag hat, sei er nun Geistes- oder Handarbeiter. Aber 
es gibt, leider, noch immer sehr viele Ehen, wo der Begriff echter 
Kameradschaft sich noch nicht durchgesetzt hat, obwohl man sich viel- 
leicht einbildet, wie gute Kameraden zu leben. Wenn der Mann duldet, 
daß seine Frau jeden Sonn- und Feiertag wie an den sechs Wcochentagen 
harte Haushalt- und Küchenfron leistet, wenn er es über sich bringt, 
die aus dieser Fron für ihn entspringenden Annehmlichkeiten behaglich 
zu genießen, so ist er ein „Eheherr“, aber kein guter Ehekamerad. Er 
ist auch kein aufmerksamer Ehemann, denn dem ist längst das Ver- 
ständnis dafür aufgegangen, daß es nicht in unser soziales Empfinden 
paßt, wenn der Mann sich am Sonntag volle Ruhe gönnen kann, während 
die Frau noch härtere Arbeit als an Wochentagen am heißen Küchen- 
herd leisten muß, weil der „Eheherr“ am Sonntag noch besser als in 
der Woche verpflegt sein will. 
Der „gute Ehekamerad“ wird das seiner Frau nicht zumuten, weil 
ein guter Ehekamerad auch immer ein „Aufmerksamer Ehemann“ sein 
wird. Der aufmerksame Ehemann aber führt seinen „Lebenskameraden“ 
an Sonn- und Feiertagen in eine behagliche Gaststätte zum Speisen, und 
er schickt sie nicht in die heiße Küche. Ihm widerstrebt es, einen Ruhetag 
zu genießen, an dem seine Frau keinen Anteil hat. Daraus folgert, daß 
ein aufmerksamer Ehemann auch immer ein guter Ehekamerad sein 
wird. In solcher Ehe herrscht wirkliche und echte Ehekameradschaft. 
WERDE ENERGISCH! 
Eine junge Frau klagte mir jüngst ihr herbes Leid: Mein Mann ist 
50 anspruchsvoll. Er verlangt und erwartet daheim ein viel besseres,
	        

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Das Hotel- Und Gastgewerbe. Floeder, 1928.
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