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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I Die liberale Schule
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

92 
Die gegenwärtige Lage der liberalen Schule 
Sklavenhalter tat. Seine dem Unternehmer gegenüber inferiore 
Stellung bewirkt, daß er ungenügenden Lohn erhält. So kommt 
er dazu, die Arbeitskraft seiner Frau und seiner Kinder auf den 
Markt zu bringen. 
Die Befreiung der Arbeiter aus der früheren Bevormundung 
(Sklaverei, Hörigkeit, Zünfte) haben zweifellos die Produktivität 
der Arbeit erhöht und zu dem außerordentlichen wirtschaft 
lichen Aufschwung unserer Tage beigetragen. Von den Vor 
teilen der Freiheit haben die befreiten Klassen den größten 
Teil gehabt: die tüchtigsten Individuen haben sich zum Wohl 
stand aufgeschwungen, viele haben ihre Lage verbessert. Die 
Lage der Mehrzahl hat sich allerdings nicht nur nicht im Ver 
hältnis zum Anwachsen des Reichtums gebessert, sondern ist 
auch elender und unsicherer geworden als vorher. Dies liegt: 
1. an der künstlichen Verlängerung des Kriegszustandes und 
des Schutzsystems, die den heutigen Existenzbedingungen 
der zivilisierten Völker nicht mehr entsprechen und diesen 
Lasten auferlegen, deren Gewicht letztlich auf die ärmsten und 
zahlreichsten Volksklassen fällt; 2. an der ungleichen Stellung 
der Arbeiter gegenüber den Arbeitgebern, welche eine Folge 
ungenügender „Mobilisierbarkeit“ der Arbeit ist; 3. an der Un 
fähigkeit der Mehrheit der Arbeiterklasse, ihren Verbrauch und 
ihre Wiedererzeugung so zu regeln, daß sie ihr persönliches 
Kapital erhalten und zweckdienlich vermehren. 
Diese Unfähigkeit hat sich in ganz bedeutender Zunahme 
der Trunksucht und in maßloser Kinderzeugung geäußert 1 ). Sie 
hat physische und ethische Verkommenheit, Pauperismus und 
Kriminalität nach sich gezogen; für die Gesamtheit bedeutete 
sie einen kolossalen Verlust an Produktivkräften. „Wenn man 
bedenkt, daß auf die destruktive Konkurrenz des Kriegs 
zustandes eine produktive Konkurrenz, die immer tätiger wird, 
gefolgt ist, so kommt man zu der Einsicht, daß diejenigen Völker, 
in denen die meisten Individuen leben, welche unfähig sind, 
ihr persönliches Kapital zu erhalten und zweckdienlich zu ver- 
b „Diese ist weniger auf Rechnung des Mangels an Voraussicht zu stellen, 
denn auf Rechnung des mangelnden Verantwortlichkeitsgefühls der Vaterschaft 
und der schmutzigen Berechnung. Die egoistische Ausbeutung der Kinderarbeit: 
das war die Haupt-, wenn nicht die einzige Ursache, welche die Vermehrung 
der Kinder veranlaßte.“ G. de Molinari, ibid. p. 348.
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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