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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I Die liberale Schule
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

154 
Die gegenwärtige Lage der liberalen Schule 
Der Einfluß Marshalls bekundet sich ferner in der be 
sonderen Sorgfalt, welche Colson darauf verwendet, den Zu 
sammenhang, die Kontinuität scheinbar voneinander unabhängiger 
Fragen in helles Licht zu rücken. Dieselbe Inspiration tritt in 
der Formulierung zutage, welche er dem Prinzip des kleinsten 
Mittels gibt ; er führt nämlich den Begriff des Familieninteresses 
des wirtschaftenden Individuums in dasselbe ein und formuliert 
subjektiv: „Der Mensch ist beständig bestrebt, dasjenige, was er 
für die größte Befriedigung seiner Bedürfnisse und derjenigen 
seiner Familie hält, durch diejenigen Mittel zu erlangen, von 
denen er glaubt, daß sie ihm am wenigsten Mühe machen“ 1 ). 
In seiner Wert- und Preistheorie, die auf dem Tauschwerts 
begriff Adam Smiths fußt, berücksichtigt Colson Leroy- 
Beaulieus Gesetze der Substitution und betont mit Marshall 
(dem er im übrigen die mathematische Darlegung dieses Ge 
bietes entlehnt) die Bedeutung des Konsumentenüberschusses. 
Insbesondere aber läßt sich Colson die Rettung von Ricardos 
Rententheorie angelegen sein, und mit Bedauern stellt er fest, 
daß diese von einem größeren Bruchteil der liberalen Schule 
fallen gelassen worden sei 2 ). 
*) Colson, Cours ¿'Economie politique, 2. Ausl., Bd. I, p. 33. 
2 ) ibid. p. 328 ff. „Die pessimistischen Folgerungen, die man aus der 
Rententheorie gezogen hat, folgen keineswegs notwendig aus ihr. Sie sind aus 
schließlich einer übereilten Verallgemeinerung der in einer bestimmten Zeit und 
in bestimmten Erdteilen gemachten Beobachtungen zu verdanken. Man hat den 
Schülern Ricardos häufig vorgeworfen, sie hätten sich durch Mißbrauch theore 
tischer Erwägungen irre führen lassen ; im Gegenteil, weil sie sich zu sehr auf 
die Beobachtung stützten, haben sie sich schwer geirrt. Sie haben geglaubt, das 
Rentengesetz werde immer die Wirkung haben, die sie in einem Augenblick, wo 
die Bevölkerung rascher wuchs als die Produktionsmittel, vor ihren Augen sahen. 
Hätten sie alle Folgerungen untersucht, die sich aus seiner (Ricardos) Theorie 
ziehen lassen, so hätten sie gesehen, daß dieselben ganz andere sind, wenn die 
Fortschritte der Technik und die Anhäufung der Kapitalien rascher wachsen 
als die Bevölkerung. Die heutige Beobachtung von Erscheinungen, welche den von 
ihnen (den Schülern) beobachteten, entgegengesetzt sind, bestätigt vollauf das Gesetz 
Ricardos und bietet zugleich ein sprechendes Beispiel von der Gefahr, bei der 
Beobachtung und der Induktion in den volkswirtschaftlichen Forschungen stehen 
zu bleiben und nicht Hypothesen, die rein theoretisch scheinen mögen, zu unter 
suchen und durch Räsonnement deren wahrscheinliche Folgerungen zu erforschen. 
Um alle eventuellen Konsequenzen eines Gesetzes kennen zu lernen, genügt es 
nicht, die Wirkung zu studieren, welche es in der Vergangenheit und Gegen-
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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