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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I Die liberale Schule
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

48 Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre. 
Es sind einfache Ziffern, die sie in Gewahrsam halten. Und 
wenn ich sage, sie sind in ihrer Brieftasche, so übertreibe ich 
noch. Nur die Kleinbürger behalten ihre Anteile bei sich zu 
Hause. Die Reichen deponieren sie bei ihrem Bankier. Dieser 
gibt ihnen dann ganz einfach eine Quittung über jene Anteil 
scheine nebst einem Scheckbuch, in das sie die Summe, die sie 
etwa für einen Einkauf oder eine Zahlung benötigen, ein 
tragen. Das Scheckheft, das ist das Eigentum von heutzutage, 
der Großbesitz der Reichen. 
Die ersten individuellen Besitztümer waren gleichsam an 
die Person geheftet, Arten von Organen, die seine Persönlich 
keit außen umschlossen — wie das Haus die Schnecke. Hier 
sehen wir eine Form des Eigentums, die sich des Körpers 
entledigt hat, die so ist wie das, was die Spiritisten „den 
Astralleib" nennen, von dem sie glauben, daß er um den 
wirklichen Leib herum existiere. 
Diese Entwicklung im Eigentumsobjekt ist in packender 
Weise von Jaurös ins Licht gerückt worden in seinen „Sozia 
listischen Studien" (Ltuckss Loeiuiistes). 
„Das Besitztum des Landmanns, sagt er, ist ein Stück 
seines Lebens. Es hat seine Wiege getragen: es ist 
dem Friedhof benachbart, auf dem seine Vorfahren schlafen, 
auf dem er selbst schlafen wird: und von dem Feigen 
baum aus, der seine Tür beschattet, bemerkt er die Zypresse, 
die seinen letzten Schlummer schützen wird. Sein Eigen 
tum ist ein Bruchstück des unmittelbaren engeren Vater 
lands, des örtlichen Vaterlands, ein Ausschnitt des großen 
Vaterlands .... Früher griffen die Menschen nur zu 
den Zeitungen, um sich über das zu unterrichten, was nicht ihr 
eigenes Leben war. Sie kauften die Zeitung nicht, um zu 
erfahren, welches ihr Vermögen war und welches ihre Ein 
nahmen sein würden. Jetzt gibt es kaum einen bürgerlichen 
Besitzer, der nicht Finanzblätter lesen müßte, um zu erfahren, 
wie es mit seinem eigenen Vermögen steht. Das Eigentum 
ist dem Besitzer so fremd geworden, daß der Besitzer erst durch 
die Zeitung Nachrichten über seinen Besitz erhält". 
Das ist vollkommen richtig. Man beobachte die Käufer 
einer Abendzeitung: fangen sie nicht mit der letzten Seite an 
und sehen den Börsenbericht nach, den Kurszettel? Sie sehn 
nach, wieviel ihre Aktien wert sind, ihre Rentenbriefe, ihre 
Obligationen, und die Zeitung belehrt sie darüber, ob sie an 
dem Tage reicher oder ärmer geworden sind, und um wieviel.
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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