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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

224 
Die Gründer der heutigen Schulen 
ständnis zu erleichtern, werden wir gut tun, uns an eine andere 
Gruppierung der Elemente desselben zu halten, nämlich an die 
jenige, welche Le Play seinem zweiten großen Werke La Ré 
forme Sociale zugrunde legt. Dort unterscheidet er sieben Kate 
gorien der Sozialreform. Es sind: Religion, Eigentum, Familie, 
Arbeit, Genossenschaft, private Beziehungen, Staatsgewalt. Bei allen 
Völkern haben sich Einrichtungen auf diesen sieben Gebieten 
herausgebildet. Wenn sie derart sind, daß sie die beiden 
wesentlichen Bedürfnisse der Menschheit (Kenntnis des Sitten 
gesetzes und Besitz des täglichen Brotes) befriedigen, so ist ein 
Volk glücklich. Diese so gearteten Einrichtungen machen eben 
die Constitution essentielle de l’humanité aus. 
1. Religion. Le Play unterscheidet Sittengesetz und 
Religion. Da der Mensch von Natur zum Bösen neigt, braucht 
er die Hilfe des Sittengesetzes, um nicht zugrunde zu gehen. 
Dieses Sittengesetz nennt Le Play mit Bischof Dupanloup 
den ewigen Dekalog. Er versteht darunter die den Menschen 
von Gott in der Uroffenbarung gegebenen sittlichen Vorschriften, 
welche allen blühenden Völkern, Zeiten und Religionen gemein 
sam waren oder sind. Der jüdische Dekalog gibt die beste 
Zusammenstellung dieser Vorschriften. Le Play ist bestrebt, 
die Übereinstimmung der Sittengesetze der andern großen Reli 
gionen mit jenem Dekalog nachzuweisen. Andererseits schreibt 
er: „Auf meinen weiten Reisen habe ich immer nach Familien 
gruppen geforscht, welche ohne Hilfe des der Obhut der väter 
lichen Gewalt anvertrauten Dekalogs sich hätten bilden können. 
Ich habe häufig eine Belohnung für den Nachweis einer solchen 
sozialen Erscheinung ausgesetzt. Aber alle meine Anstren 
gungen blieben fruchtlos. Ich habe nie erfahren, daß die An 
hänger dieser Neuerung die geringste Nachbarschaft zu gründen 
vermocht hätten“ x ). 
Der Dekalog ist die erste und wesentlichste Grundlage der 
menschlichen Gesellschaften. Er wird geschützt durch die 
väterliche Autorität und die Religion. Von ersterer wird bei 
der Erörterung der Familie zu reden sein. Die Religion definiert 
Le Play als „den Inbegriff der Dogmen und Riten, welche 
durch Ausübung des Kultus die väterliche Autorität unterstützen 
') Le Play, Les Ouvriers Européens, Bd. IV. Indroduction, § 1.
	        

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Citation recommendation

Die Zollgesetze Der Österreichisch-Ungarischen Monarchie Nach Dem Gegenwärtigen Stande Der Gesetzgebung Nebst Allen Auf Die Einhebung Und Verwaltung Der Zölle Bezug Habenden Vorschriften Und Erlässen. Beck, 1871.
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