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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Die Nichtinterventionisten 
229 
dasselbe sich weniger gegen die gleiche Erbteilung, als gegen 
die Teilung in natura richtet. Es käme zweifellos der Erhaltung 
einer lebenskräftigen Landbevölkerung in Frankreich zu statten, 
wenn die Sitte sich verallgemeinerte, daß, statt der Teilung in 
natura, ein Kind den Hof übernähme, mit der Verpflichtung, 
seine Geschwister in Geld abzufinden. Ob aber hierzu die Be 
vorzugung des Anerben nötig ist, ist nicht erwiesen; und ob 
die von Le Play gewünschte Testierfreiheit die von ihm er 
hoffte allgemeine Betätigung der Anerbensitte nach sich ziehen 
würde, ist angesichts der Wirkungen jener Freiheit in den 
Vereinigten Staaten mindestens zweifelhaft. Andererseits ist zu 
zugeben, daß die Testierfreiheit dem Wesen einer individua 
listischen Wirtschaftsordnung entspricht. Denn es scheint ge 
recht, daß derjenige, der ein Vermögen erwirbt, auch frei 
darüber soll verfügen können. 
3. Familie. Die Familie ist der Brennpunkt, in dem alle 
Elemente des Le Play sehen Systems konvergieren. Sie ist die 
soziale Urzelle, die „ewige“ Organisationsform, welche die Be 
friedigung der wesentlichen Bedürfnisse der Menschheit: Be 
folgung des Sittengesetzes und Besitz des täglichen Brotes am 
besten garantiert. Le Play definiert die Familie als „die 
soziale Einheit, welche die an demselben Herd wohnenden 
Personen umfaßt“ x ). Grundlage der Familie sind die natür 
lichen Gefühle der Gatten-, Eltern-, Kindes-, Geschwisterliebe. 
Elemente der Familie sind : der häusliche Herd, die Frau und 
die Ehe, die väterliche Autorität, Achtung vor dem Alter, Er 
ziehung der Jugend, unverheiratete Geschwister und häusliche 
Dienstboten 2 ). Die Familie ist nötig, um die Achtung vor dem 
Weibe zu sichern. Sie wird von der väterlichen Autorität be 
herrscht. Die väterliche Autorität ist „eines der vier sittlichen 
Elemente der Sozialordnung. Sie ist die von Gott gegebene 
Gewalt, welcher obliegt, die Beobachtung des Dekalogs und die 
Herrschaft des sozialen Friedens zu sichern“ 3 ). 
Unter Zugrundelegung der drei unterschiedenen Erbsysteme : 
zwangsweise Erhaltung des Familiengutes, zwangsweise gleiche 
J ) Le Play, Methode Sociale, p. 457. 
2 ) Le Play, Réforme Sociale, ßd. I, 1. Ausi. p. 166 ff. 
3 ) Le Play, Méthode Sociale, p. 445.
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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