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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Ü30 
Die Gründer der heutigen Schulen 
Erbteilung und Anerbensitte (als Betätigung der Testierfreiheit), 
stellt Le Play eine dreigliedrige Klassifizierung der Familien 
auf in : patriarchalische, unbeständige und Stammfamilien. 
Die patriarchalische Familie gruppiert verheiratete und un 
verheiratete Abkömmlinge eines gemeinsamen Stammvaters um 
denselben Herd und unter dessen absolute Autorität. Das 
Patrimonium ist Gemeineigentum der Familie. Diese Art besteht 
noch bei den Nomaden Zentralasiens und des Atlas, in Süd 
rußland und bei den Slawen des Balkans, doch ist sie in der 
Auflösung begriffen. Ein bedeutsamer Nachteil derselben ist, 
daß sie bei der Güterverteilung der Verschiedenheit der Fähig 
keiten und der Arbeitsleistung ihrer Mitglieder nicht Rechnung 
trägt, und darum Trägheit, Mittelmäßigkeit, Mangel an Initiative 
und kulturelle Stagnation fördert 1 ). 
Ein Gegenstück dazu bietet die unbeständige Familie (famille 
instable). Sie entsteht mit der Ehe eines Paares und vergeht 
mit dessen Tod. Der Familienherd überlebt selten eine Gene 
ration. Die väterliche Autorität ist sehr gering in ihr. Sie ist 
das Resultat der zwangsweisen gleichen Erbteilung, deren Nach 
teile ihr anhaften 2 ). Folgen derselben sind : Mangel an Initiative 
und Überwiegen des Geistes der Neuerung bei den Kindern, 
Unbeständigkeit der politischen Einrichtungen der Nation, An 
ämie der Rasse usw. 
Als idealer Typus erweist sich dagegen die Stammfamilie 
(famille-souche). Sie beruht auf der Anerbensitte. Der Anerbe 
bleibt bei den Eltern am Familienherde, der die Jahrhunderte 
überdauert; allenfalls bleiben auch die unverheirateten Ge 
schwister einer jeden Generation. Diejenigen aber, welche hei 
raten , wandern aus und gründen neue Herde. Sie erhalten 
Ausstattungen aus den Ersparnissen des Stammherdes. Die 
Vorzüge, welche Le Play an der Stammfamilie zu rühmen 
weiß, sind schier unzählbar. Es seien nur einige der hervor 
stechendsten angeführt : die Stammfamilie verbindet in der 
glücklichsten Weise die Stabilität und die Erhaltung der Über 
lieferungen mit der Berücksichtigung der Anforderungen des 
Fortschritts. Sie erhält ihren Herd, ihr Familiengut, ihre reli- 
b Le Play, Réforme Sociale, Bd. I, 1. Ausi., § 24, p. 168 und Methode 
Sociale, p. 457. 
2) Le Play, Réforme Sociale, ibid. p. 169 und Méthode Sociale, ibid.
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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