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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Die Nichtinterventionisten 
231 
giösen und sittlichen Traditionen durch die Jahrhunderte; an 
dererseits zwingt sie ihre Sprößlinge, welche sie hinausschickt, 
zur Anspannung all ihrer Kräfte und zur Anpassung an die 
Notwendigkeiten des jeweiligen Augenblicks, um sich im Kampfe 
ums Dasein siegreich zu behaupten. Die väterliche Autorität 
ist stark in der Stammfamilie ; in der freien Wahl des Anerben 
verfügt sie über eine wirksame Sanktion. Die Stammfamilie 
blüht und gedeiht in allen Gewerben, ja selbst in den haupt 
sächlichsten freien Berufen, Man denke nur an die Ärzte-, 
Richter-, Soldatengeschlechter. Sie fördert die Fruchtbarkeit 
der Ehen und die Erschließung der Kolonialländer ; vermag den 
Aktien- und ähnlichen Handelsgesellschaften in der Ausbeutung- 
großer Gewerbe- und Handelsbetriebe eine wirksame und er 
freuliche Konkurrenz zu machen ; sichert die Erhaltung der in 
Privatbesitz befindlichen Waldbestände ; bietet den Kindern eine 
vorzügliche Erziehung und den Greisen, Witwen und Waisen 
eine sichere Unterkunft; vermag die untern Klassen besser als 
alle Genossenschaften und Kreditorganisationen zu heben und 
ist ein ausgezeichneter Wall gegen das Aufkommen des Pau 
perismus usw. usw. Die Stammfamilie existiert vielfach in 
den angelsächsischen, deutschen und slawischen Ländern; die 
Landbevölkerung Frankreichs gibt sie nur widerstrebend auf 1 ). 
4. Arbeit. Die menschlichen Gesellschaften ziehen ihren 
Unterhalt aus zwei Quellen: den spontanen Produkten des 
Bodens und des Meeres und der durch das Sittengesetz be 
fruchteten Arbeit des Menschen 2 ). 
i) Le Play, Méthode Sociale, p. 457 ; Réforme Sociale, Bd. I, cap. 2, 
sowie passim durch das ganze Werk. 
*) Le Play, ibid. p. 79 ff. 
Le Play unterscheidet: Travaux oder Arts usuels und Arts libéraux. 
Ersterer gibt es acht Arten. Diese sind: Ausbeutung der spontanen Natur 
produkte, Ausbeutung der Steppen durch Weidewirtschaft, Seefischerei, Wald 
bau, Ausbeutung von Berg- und Hüttenwerken, Ackerbau, Industrie, Handel. 
Die freien Berufsarten gruppiert Le Play nach dem Grade der sittlichen Eigen 
schaften, die sie erheischen, wie folgt: Krieger, Ingenieure, Lehrer, Gelehrte, 
Literaten und Künstler, Rechtsanwälte, Arzte, Richter, Religionsdiener und 
öffentliche Verwaltungsorgane. Die Anschauungen Le Plays über die Rolle und 
den Wert der verschiedenen Berufsarten sind nicht ohne Interesse. Die Gewerbe 
(arts usuels) haben, meint er, den menschlichen Geist sicherer als die philo 
sophischen Systeme des Altertums, des Mittelalters und der Renaissance auf der
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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