Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Nationalökonomie in Frankreich

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

232 
Die Gründer der heutigen Schulen 
Die Arbeit betrachtet Le Play hauptsächlich unter dem 
Gesichtspunkt ihres sittlichen Wertes. „Da ein Volk seine Kraft 
aus der intellektuellen und sittlichen Ordnung eher als aus 
der materiellen zieht, so ist eine selbst wenig produktive Arbeit 
für dasselbe fruchtbringender als der Reichtum . . . Das oberste 
Ziel der Arbeit ist die Tugend, nicht der Reichtum: diese Wahr 
heit enthält im Keime die ganze Sozial Wissenschaft“ a ). 
Die Arbeitsfreiheit ist für Le Play die einzige glückliche 
Neuerung, welche die Revolution gebracht hat. Durch Beseiti 
gung der feudalen und zünftischen Zwangsverfassung wurde das 
Feld frei für die Entwicklung des freien Patronage 2 ). 
5. Genossenschaften. Le Play unterscheidet Commu 
nautés und Corporations. Erstere sind entweder communautés de 
travailleurs, z. B. Zünfte, Produktivgenossenschaften, Gewerk 
vereine usw., oder communautés de capitaux, d. s. insbesondere 
die Aktiengesellschaften. Unter corporations versteht Le Play 
die religiösen Genossenschaften und Orden 3 ). 
Le Play ist den Genossenschaften, welcher Art sie auch 
seien, nicht hold. Die familiale Organisation der Gesellschaft 
und der Produktion — er nennt sie auch wohl die „individua 
ls ahn zur Erkenntnis der Wahrheit geleitet; sie haben einen leider zuviel unter 
schätzten Bildungswert für den Verstand und vermögen das Herz besser vor 
Korruption zu bewahren als die freien Berufe. — Der Ackerbau ist, wenn mit 
der Institution der Stammfamilie verbunden, dasjenige Gewerbe, dessen Inter 
essen sich am vollständigsten mit denen der Gesamtheit decken. — Der Wald 
bau ist das einzige Gewerbe, welches dem Staate vorzubehalten das allgemeine 
Interesse gebietet, so lange der Waldbesitz nicht in Händen von Stammfamilien 
ist. — Das Bergwerksgewerbe ist das bodenständigste von allen ; besser als irgend 
ein anderes schafft es die Solidarität der aufeinanderfolgenden Generationen. — 
Die Industrie vermehrt die Kräfte eines Volkes, wenn Testierfreiheit und Patro 
nage sie befruchten; muß sie aber diese Stützen entbehren, so schwächt sie das 
Volk und erzeugt den Pauperismus. — Kolonien sind ein notwendiges Element 
einer Sozialverfassung, welche auf der Stammfamilie beruht. Sie tragen wesent 
lich zur Erhaltung der Stabilität der Sozialverfassung des Mutterlandes bei, in 
dem sie dessen überschüssige Bevölkerung aufnehmen. — Die freien Berufsarten 
machen, je nach dem Stande der Sitten, die Kraft oder die Schwäche eines 
Volkes aus. Denn von ihnen geht die Tugend oder die Korruption aus. Zur 
Bildung von Stammfamilien sind sie nur teilweise und in geringerem Maße als 
die Gewerbe geeignet. Le Play, Réforme Sociale, Bd. I, cap. 4. 
*) Le Play, Réforme Sociale, 1. Ausi., Bd. I, p. 237, 239, 240. 
2 ) ibid. cap. 4 und Bd. Il, cap. 6. Über Patronage s. unten sub 6. 
3 ) Le Play, Réforme Sociale, 1. Ausi., Bd. I, § 41, p. 358.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.