Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Nationalökonomie in Frankreich

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

236 
Die Gründer der heutigen Schulen 
zelne Schüler Le Plays, einerseits durch Cheysson und ins 
besondere du Maroussem, andererseits durch H. de Tour- 
ville und seine Freunde fortgebildet. Zu beanstanden ist aber 
die von Le Play — und vielen seiner Schüler bis heutigentags 
— betätigte Auswahl der typischen Familien. Du Maroussem 
bemerkt treffend, daß in stark arbeitsteiligen Gegenden das 
Auswahl verfahren Le Plays keine genügenden Anhaltspunkte 
über den numerischen Wert der Schicht, welche die Mono 
graphie kennzeichnen soll, zu bieten vermag 1 ). Schlimmer 
noch ist die nahezu ausschließliche Beschränkung der Auswahl 
auf erwünschte Typen, auf „glückliche“ Familien; diese ent 
sprechen keineswegs der durchschnittlichen Wirklichkeit, sie 
sind vielmehr Ausnahmen. Die Monographiensammlung aber 
erhält durch diese Auswahl einen tendenziösen, weltfremden 
Charakter, der mit der wissenschaftlichen Akribie der einzelnen 
Monographie in grellem Widerspruch steht. Die wissenschaft 
liche Beweiskraft des monographischen Materials Le Plays 
erleidet infolgedessen schwere Einbuße. Und selbst wenn die 
Familienmonographie als solche eine genügende Grundlage für 
ein System der Sozialwissenschaft abgeben würde, was wir be 
streiten, so müßte die Le Play sehe Sammlung aus obigen 
Gründen mindestens vielseitig ergänzt werden. 
Daß auch schon die eingangs festgestellten Voraussetzungen 
der Methode der ganzen, großartigen Forscherarbeit Le Plays 
eine a priori gegebene Tendenz auf drücken, bedarf keines wei 
teren Nachweises 2 ). 
1) P. du Maroussem, les Enquêtes. Pratique et Théorie, Paris, 1900. 
p. 11—13. 
2 ) Das Familienbudget als Zentrum der Familienmonographie wurde, wie 
wir sehen werden, von de TourviUe aufgegeben. Die Gründe, welche diesen 
dazu bestimmten, faßt Paul de Bousiers wie folgt zusammen: 1. Le Plays An 
sicht, daß alle Handlungen, welche die Existenz einer Arbeiterfamilie ausmachen, 
direkt oder indirekt auf eine Einnahme oder Ausgabe hinauslaufen, wird durch 
die Tatsachen widerlegt. Die wesentlichste Funktion der Familie, die Erziehung 
der Kinder, entzieht sich beispielsweise erschöpfender Wiedergabe in Ziffern. 
Das Budgetschema Le Plays kennt zwar eine Rubrik: Ausgaben für sittliche 
Bedürfnisse, Erholung und Gesundheit mit den Unterabteilungen : Kultus, Unter 
richt, Unterstützung und Almosen ; von der Kindererziehung aber geht nirgends 
die Rede. 2. Viele Handlungen des Familienlebens mögen auf eine Einnahme 
oder Ausgabe hinauslaufen, aber diese steht in gar keinem Verhältnis zu der 
wirklichen Bedeutung der betreffenden Handlung : wenn z. B. aufgezeichnet wird,
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.