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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Die Nichtinterventionisten 
237 
Gehen wir von der Methode zum System über, so fällt 
uns zunächst dessen Anspruch in die Augen, ewig wahre, abso 
lute Gesetze des sozialen Lebens zu bieten. Nach dem, was wir 
von der Erziehung und Denkweise Le Plays wissen, kann uns 
das nicht wundernehmen. Die konkreten Gesetze, welche Le 
Play aufstellt, folgert er aus der Organisation der Sà-rm/hmà 
Diese sind: treue Beobachtung des Dekalogs, Testierfreiheit, 
ungeteilter Erbübergang, Achtung vor der Tradition, Permanenz 
des ArbeitsVerhältnisses, Ausübung des Patronage durch die 
oberen Klassen der Gesellschaft usw. Wir werden sehen, daß 
Le Plays Schüler de Tourville, Demolins, de Bousiers, 
Pinot und But el einen fundamentalen Beobachtungsfehler 
in der Bestimmung des wesentlichen Merkmals der Stamm 
familie (ungeteilter Erbübergang) in überzeugender Weise nach 
gewiesen haben. Damit fielen die ewig wahren und absoluten 
Gesetze Le Plays. 
Es muß ferner zum mindesten befremden, daß ein natur 
wissenschaftlich vorgebildeter Mann wie Le Play das gesamte 
soziale Geschehen in ein System ausschließlich ethischer Gesetze 
konnte zusammenfassen wollen 1 ). Indem Le Play die Tat- 
daß der Unterricht der drei Kinder der Baschkirenfamilie im Ural der Familie 
eine Jahresausgabe von 0.63 fr. verursacht, so möchte man glauben, dort sei es 
nicht weit her mit dem Unterricht. In Wirklichkeit aber wird den Kindern vom 
Mullah ein mehrjähriger unentgeltlicher Schulunterricht erteilt. 3. Es ist nicht 
möglich den Verkaufs wert z. B. des Grundbesitzes einer Familie in Gegenden 
abzuschätzen, wo, wie bei den Baschkiren der asiatischen Steppe, der in Kultur 
genommene Boden unverkäuflich ist und alle 15 Jahre neu aufgeteilt wird. Wenn 
Le Play es dennoch tut, so sind diese Ziffern rein willkürlich. 4. Le Play selbst 
hat übrigens zahlreiche Tatsachen beobachtet und in den Textkommentaren zu 
seinen Familienbudgets erwähnt, die in diesen selbst gar keinen Ausdruck 
finden. — Paul de Bousiers, la Méthode Sociale, ses Procédés et ses Applications 
(par E. Demolins, R. Pinot et P. de Rousiers). Erstes Faszikel der neuen Folge 
der Zeitschrift: La Science Sociale, Januar 1904. p. 25—30. 
i) Allerdings schreibt der Le Playschüler Claudio Jannet bez. der wirt 
schaftlichen Naturgesetze der Klassiker : „Die zahlreichen Wahrheiten, welche 
die (liberalen) Volkswirte auf dem Gebiete der eigentlichen Chrematistik be 
wiesen haben, finden Platz in diesem Ensemble (dem Systeme Le Plays); wenn 
Le Play sie nicht behandelt, so ist es, weil er sie für definitiv bewiesen hält, 
und weil sie für ihn nur untergeordnete Bedeutung haben gegenüber den großen 
Wahrheiten, die vernachlässigt wurden.“ Claudio-Jannet. de l’Etat actuel de la 
Science sociale, Art. in : le Correspondant vom 15. und 25. Sept. 1878, p. 1075.
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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