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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Die Interventionisten 
243 
vor sich. Der Liberalismus überhaupt in Religion, Volkswirt 
schaft und Politik soll ausgerottet und durch eine christliche 
Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung ersetzt werden. Man setzte 
auf dem Gebiete der Wirtschaftslehre ein und zwar mit der 
Arbeiterfrage. 
Die vorgefaßte Idee, das große Ideal der sozialkatholischen 
Wirtschaftslehre ist die korporative Organisation des Wirtschafts 
lebens. Durch diese soll zunächst das große Problem der Sozial 
versicherung gelöst werden. Im weiteren soll sie allmählich die 
Beseitigung der bestehenden, individualistischen Wirtschafts 
ordnung bewirken und den christlichen Staat der Zukunft herbei 
führen. Von der Gesetzgebung des bestehenden Staates ver 
langen andererseits die Sozialkatholiken die Befriedigung des 
Schutzbedürfnisses der Arbeiter. Also : korporative Organisation 
des Wirtschaftslebens und Arbeiterschutzgesetzgebung sind die beiden 
Hauptgegenstände der sozialkatholischen Wirtschaftslehre. Die 
selben durchdringen und befruchten sich gegenseitig. Nichts 
destoweniger besteht zwischen beiden ein latenter Gegensatz: 
die korporative Organisation der Gewerbe bezweckt eine wesent 
liche Umgestaltung der Wirtschaftsordnung, während die 
Arbeiterschutzgesetzgebung sich auf dem Boden der bestehenden 
vollzieht. 
Dieser Gegensatz blieb lange unentwickelt. Nicht daß er 
nicht ab und zu zutage getreten wäre x ) ; aber erst in den 
90er Jahren des vorigen Jahrhunderts gelangte er dauernd an 
die Oberfläche. Es hing dies damit zusammen, daß die den 
bürgerlichen Kreisen angehörenden Anhänger der sozialkatholi 
schen Schule der aus der Revolution hervorgegangenen Staats- 
0 Schon 1884 schreibt z. B. Graf de Ségur-Lamoignon: „Was wir ver 
treten und vom Staate verlangen, ist nicht dessen administrative Einmischung, 
sondern dessen gesetzgeberische Mitwirkung in der Reglementierung der Arbeit, 
so zwar, daß, wenn diese einmal feststeht, die Arbeiter wieder die Freiheit 
haben, welche sie seit dem Aufkommen der sogenannten Arbeitsfreiheit im Jahre 
1791 nicht mehr haben. Was wir wollen, das sind auf der Gerechtigkeit 
fußende Gesetze, welche die Rechte und Pflichten eines jeden so sicher stellen, 
daß der Staat und seine Bureaukratie nicht nur die Pflicht nicht mehr haben, 
sondern selbst das Recht nicht mehr und das Bedürfnis, sich jeden Augenblick 
in Fragen einzumischen, welche das ausschließliche Gebiet der Welt der Arbeit 
bleiben und sich dem offiziellen Eingriff der Staatsgewalt entziehen müssen.“ 
de Ségur-Lamoignon in: Association Catholique, Jahr 1884, Bd. I, p. 426.
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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