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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Die Interventionisten 
249 
monien sein. Dieselben sind durch „komplementären Lohn“ 
von den Arbeitgebern aufzubringen. Die Arbeiter haben da 
rauf ein förmliches Anrecht ; denn die Zunftpatrimonien wurden, 
wie die Kirchen- und Emigrantengüter, vom heutigen liberalen, 
der Revolution entsprungenen Staate widerrechtlich geraubt. 
Daraus erwächst die Pflicht der Wiedererstattung *). 
Die Vorteile, welche die Herren der Association Ca 
tholique der korporativen Wirtschaftsorganisation nachzusagen 
wissen, sind sehr zahlreich. Einige der hauptsächlichsten sind : 
die Korporation gibt den geeignetsten Boden ab zur Überein 
kunft bezw. der Arbeitsbedingungen ; das Zunftpatrimonium ist 
die beste Versicherung für deren Mitglieder für die Zeit des 
Nichtarbeitens, welches auch dessen — natürlich legitimer — 
Grund sei ; die Zunft ermöglicht allen das Aufsteigen innerhalb 
des Berufes; sie ist der geeignetste Wahlkörper für die politi 
schen Körperschaften, weil sie die besten Garantien für eine 
kompetente und überlegte Interessenvertretung bietet usw. 2 ). 
Der bedeutendste Vorteil dürfte aber der sein, daß die korpo 
rative Organisation der Gewerbe der bestehenden individualisti 
schen Wirtschaftsordnung ein Ende zu machen verspricht. De 
la Tour du Pin denkt sich den Übergang zum christlichen 
Staat der Zukunft etwa wie folgt : in dem Maße, als die Ar 
beitersyndikate erstarken, „werden sie ihre Forderungen an 
komplementärem Lohn in Form von Unfall-, Kranken-, Alters-, 
Arbeitslosenversicherung in die Höhe schrauben ; sie werden die 
betreffenden Kassen selbst zu verwalten verlangen und Garan 
tien fordern, welche die Unternehmer nur geben können, indem 
sie ihr Anlagekapital damit hypothekarisch belasten ; die Folge 
J ) ibid. p. 26 ff. Vgl. dazu auch: „Die christliche Sozialreform der Volks 
klassen hat zur notwendigen Bedingung die Konstituierung eines Kollektiv 
eigentums unter all dessen alten und modernen Formen zu deren Gunsten. 
Darauf haben sie ein wirkliches Anrecht. Und wer von Anrecht spricht, darf 
nicht vor der Berechtigung einer zu erstrebenden Wiedererstattung zurück 
schrecken. Der Staat und die besitzenden Klassen haben die Beute am Volke 
zu ihrem Vorteil erobert. Vom Staat und von den wohlhabenden Klassen muß 
man dieses Jahrhunderte alte Erbteil wieder einfordern, nicht plötzlich, durch 
gewaltsame Konfiszierung, sondern durch das Spiel von Einrichtungen, welche 
Reserven fürs Volk schaffen.“ de la Tour du Pin, loc. cit. p. 245. 
2 ) ibid. p. 210.
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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