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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I Die liberale Schule
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Geschichtlicher Überblick 
3 
dung der natürlichen Ordnung der menschlichen Gesellschaften 
im „Esprit des Lois“ gegeben hat. 
Die Physiokraten bilden im Gegensatz zu den Merkanti 
listen eine geschlossene Gruppe, welche sich um Quesnay scharte. 
Es hat hervorragende Geister unter ihnen gegeben, wie Ques 
nay, der ältere Mirabeau, Gournod, Bandeau, Le Trosne, Mercier 
de la Rivière, Dupont de Nemours, Turgot. Die strenge Ab 
geschlossenheit, die Exklusivität einer ausschließlich ihren An 
schauungen dienenden Zeitschrift, die Gepflogenheit gegenseitiger 
Beräucherung haben sie auf ihre Nachfolger des XIX. und XX. 
Jahrhunderts vererbt. 
Die physiokratische Lehre ist rationalistisch in ihrem 
methodischen Aufbau und optimistisch in ihrer Grundstimmung. 
Beides ^verdankt sie der griechischen Stoa und der Philosophie 
Descartes’ und Malebranches. 
Insbesondere die physiokratische Methodik ist nichts 
anderes als die der stoischen Philosophie. Aus der Wahr 
nehmung wird die Vorstellung, aus einer Vielheit von gleich 
artigen Vorstellungen entstehen die Begriffe; diese bedingen 
Urteil und Schlußfolgerung. Durch Schlußfolgerungen schreiten 
wir von einer Wahrheit zur andern fort und sind dadurch in 
den Stand gesetzt, die Gründe der Erscheinungen zu erforschen. 
So entsteht die Wissenschaft. Das ist die Lehre Zenos. Ähn 
lich argumentiert Descartes, genau so verfahren die Physio 
kraten. Freilich steht an der Basis dieser Argumentation das 
„nihil in intellectu quod non prius fuerit in sensu“ des Aristote 
les, oder das „cogito ergo sum“ Descartes’. Aber wie bald 
hat der Rationalismus die empirische Grundlage verlassen und 
bewegt sich nur mehr in den hehren, der Berührung mit der 
Wirklichkeit entrückten Räumen des deduktiven Denkens! Ziel 
der wissenschaftlichen Forschung ist den Stoikern wie Des 
cartes die absolute Wahrheit; beide haben gemeinsam die 
felsenfeste Überzeugung, diese Wahrheit in ihren Lehren ge 
funden zu haben. Genau so bei den Physiokraten. Historische 
Perspektive, Verständnis für die Relativität der gesellschaftlichen 
Erscheinungen gehen ihnen vollständig ab. Die absolute Wahr 
heit hat nach den Stoikern ein untrügliches Kriterium: die 
Katalepsis. Sie besteht darin, daß eine Vorstellung mit solcher 
Klarheit, Stärke und Überzeugungskraft in der Seele auftritt,
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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