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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

302 Die katholischen und verwandten Schulen in der Gegenwart 
De Tour villes wirtschaftsgeschichtliche Essays, aus 
welchen wir hier nur den wichtigsten Gedankengang in dessen 
Hauptzügen kurz skizziert haben, mögen mit anfechtbarem, 
historischem Material operieren. Worauf es aber dabei an 
kommt, ist die geographisch-wirtschaftliche und psychologische 
Interpretation der Geschichte. Das Territorium bestimmt die 
Art der Arbeitsverfassung, beide die Eigentumsordnung, diese 
mit den beiden ersten die Art der Familienformation und der 
Kindererziehung, und diese hinwiederum die körperliche und 
psychische Qualität der Individuen usw. Niemand hat klarer, 
präziser, überzeugender die jeweilige, wirtschaftliche Bedingtheit 
aller sukzessiven Entwicklungsphasen in der Geschichte Eng 
lands, Frankreichs, Deutschlands nachgewiesen als de Tour- 
ville. Daß dabei in einseitiger Weise das Territorium und die 
Art der Familienformation, ob kommunautäre (patriarchalische) 
oder partikularistische, als bestimmende, alles erklärende Fak 
toren des historischen Geschehens in den Vordergrund gestellt 
werden, soll nicht geleugnet werden. Aber geistreich, gedanken 
kräftig und originell ist diese Art der Geschichtsbetrachtung. 
Demolins hat sie allerdings durch seine Übertreibungen kom 
promittiert *). 
*) Edmond Demolins, Les Grandes Routes des Peuples. Essai de Géographie 
sociale. Comment la Route crée le Type social. 2 Bde., Paris, 1901—1902. 
In diesem Werke entwickelt Demolins die Theorie, daß das Territorium 
die Bildung der wesentlichen Züge der Volkspsychologie entscheidend beein 
flußt, dahin fort, daß auch die Wege, welche die verschiedenen Völker für ihre 
Wanderungen wählten, differenzierend auf ihre sozialen Einrichtungen und ihre 
psychischen Eigenschaften eingewirkt haben. Der ursprüngliche Typus ver 
wandelte sich so unter dem Einfluß der durchwanderten und in Besitz genommenen 
Gegenden in verschiedene, ungleichartige Typen. Professor Gide wirft Demolins 
mit Recht vor, daß es ihm mitunter vorkommt, den Tatsachen eine willkürliche 
Erklärung zu geben, oder sie auch künstlich so zu gruppieren, wie es seiner 
vorgefaßten Anschauung entspricht. Er stellt z. B. fest, was man übrigens schon 
seit langem weiß, daß die Chinesen ein Volk von Kleinbauern und Kleingewerbe 
treibenden sind, die in Familiengemeinschaften (kommunautärer Familienforma 
tion) leben. Es muß nunmehr eine Straße gefunden werden, welche die Fähig 
keit besitze, die Menschen ausschließlich zum Kleinbetrieb im Ackerbau, Ge 
werbe und Handel zu erziehen. Dieselbe darf außerdem die kommunautäre 
Familienformation nicht gefährden, sondern muß sie sogar stärken. Auf dieser 
Straße müssen die Chinesen nach China eingewandert sein. Vgl. Ch. Gide, 
Rezension des I. Bandes des fraglichen Werkes von Demolins in: Revue d’économie 
politique, 1901.
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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