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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

382 
Der Interventionismus an den Universitäten 
Umsicht und Sicherheit im Erkennen von in den Tatsachen 
enthaltenen Entwicklungstendenzen, konkrete, substantielle, 
immer eindrucksvolle Darstellung. 
Die sozialistischen Systeme der Gegenwart werden zunächst 
einer theoretischen Erörterung unterworfen. Bourguin ordnet 
sie nach einem doppelten Einteilungsgrund a) je nachdem bei 
ihnen das Eigentum an den Produktionsmitteln und die Leitung 
der Unternehmungen dem Staate, den Gemeinden oder freien 
Genossenschaften zusteht, b) je nachdem sie den Wert in Arbeits 
einheiten bestimmen, oder die heutige Wertbestimmung in Metall 
geld beibehalten. Dementsprechend werden unterschieden: 
1. der reine Kollektivismus, 2. Staats- und Kommunalsozialismus, 
3. korporativer oder sozietärer Sozialismus 1 ). 
Der reine Kollektivismus ergibt sich als Folgerung aus den 
Schriften von K. Marx und F. Engels. Zwei Züge kenn 
zeichnen ihn: alle Produktionsmittel gehören der nationalen 
Gemeinschaft, und der Wert der Arbeit und der Produkte wird 
von der staatlichen Behörde in Arbeitseinheiten abgeschätzt, 
deren Summe von der aufgewendeten Arbeitsmenge bestimmt 
wird. „Der reine Kollektivismus bildet einen unteilbaren, streng 
einheitlichen Block, infolge der eigentümlichen Verfassung seines 
Wertsystems; es ist darum unmöglich, daß derselbe sich stufen 
weise verwirkliche“ 2 ). Seine revolutionäre Verwirklichung ist 
ebenso unmöglich: 1. weil der auf die Arbeitseinheit gegründete 
Wert die Doppelrolle des Preises als Instrument des Gleich 
gewichts und als Faktor des Fortschritts nicht erfüllen kann; 
2. weil die Wirtschaftsordnung, welche die Werte nach der Ar 
beitsdauer festsetzt, mit der Freiheit unvereinbar ist; 3. weil 
dieselbe der Staatsgewalt Aufgaben auferlegt, die über mensch 
liche Kräfte gehen 3 ). Die Unmöglichkeit des reinen Kollekti- 
*) Anarchismus, Kommunismus, Agrarsozialismus, Vergesellschaftung der 
Produktionsmittel durch progressive Erbschaftsbesteuerung u. a. bleiben also un 
berücksichtigt. 
*) M. Bourguin, loc. cit. 1. Aufl. p. 310. 
3 ) Schon die übermäßige Verwickeltheit der Berechnung der Durch 
schnitte der Arbeitseinheiten, die für jeden Betrieb nach den Verschiedenheiten 
der Produktivität der natürlichen Agentien gesondert berechnet werden müßten, 
macht dieselbe praktisch undurchführbar. Vollends die Anpassung der Produktion 
an den Bedarf stellt eine Aufgabe dar, der ein staatlicher Beamtenkörper nie 
und nimmer gerecht zu werden vermöchte, ibid. p. 73.
	        

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Die Handelskammern. Verlag von Georg Reimer, 1906.
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