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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Finanzwissenschaft 
423 
gegenwärtigen Stande der wissenschaftlichen Erkenntnis — eine 
Gesamtheit von Vorschriften, Verfahren und Kombinationen, 
deren Wirksamkeit eine größere oder geringere ist. Das auf 
merksame Studium der finanziellen Einrichtungen der ver 
schiedenen Länder führt nach Jèze zu der Überzeugung, 
daß man sich hüten muß, die Theorien für definitiv zu 
halten, die in einem gegebenen Augenblicke am solidesten 
und am wenigsten bestreitbar zu sein scheinen. Ein Volk 
zieht dieses, ein anderes jenes Finanzsystem vor. Ja mehr 
noch: bei einem und demselben Volke wechseln die Anschau 
ungen in Finanzsachen von einer Generation zur andern. Die 
Mittel der Analyse, über die wir verfügen, sind aber ungenügend, 
um diesen Wechsel vollständig zu erklären. Übrigens sind die 
finanziellen Verfahren nur Lösungen von Problemen, die sich 
bei den verschiedenen Völkern verschieden stellen, und die vor 
allem zeitlichen Veränderungen unterliegen. Daraus ergibt 
sich eine gewisse Unbeständigkeit in den Lehren der Finanz 
wissenschaft. 
Es gibt jedoch Vorschriften, deren praktischer Wert durch 
die Erfahrung in gewissen Grenzen allenthalben bestätigt wurde, 
und die man infolgedessen als einigermaßen feststehend ansehen 
kann. Die hauptsächlichsten Beispiele davon bieten das Budget 
wesen, die öffentliche Rechnungsführung und die Verwaltung 
der öffentlichen Schulden. Die auf das Steuer wesen bezüglichen 
Verfahren scheinen beständigem Wechsel unterworfen. Man 
darf sich darüber nicht wundern. Denn zunächst streben die 
theoretischen Steuersysteme nach Verwirklichung eines gewissen 
Gerechtigkeitsideals. Die Idee der Gerechtigkeit aber wechselt 
mit der Denkweise der Völker und der aufeinander folgenden 
Generationen. Es ist wahrscheinlich, daß nie ein bestimmtes 
Steuersystem als absolut gerecht gelten wird, weil die Idee der 
Gerechtigkeit voraussichtlich nie eine einheitliche und definitive 
sein wird. Ein anderer Grund für den steten Wechsel der 
Steuersysteme liegt darin, daß die jeweilige Finanzpolitik durch 
bewußte oder unbewußte Klasseninteressen bestimmt zu sein 
pflegt. Wenn man das in einem gegebenen Augenblick in einem 
Lande bestehende Steuersystem betrachtet, so kann man mit 
Sicherheit bestimmen, welche Volksklasse dort die politische 
Macht besitzt.
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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