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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

442 
Der Solidarismi!s 
schreibt nichts vor. Will sie jedoch ihre Aufgabe erfüllen, so 
muß sie ihren Forschungen ein praktisches Ziel setzen : aus der 
Erkenntnis der Vergangenheit das lehren, was wir zu tun ver 
mögen und was wir tun sollen *). 
Die Erforschung der Vergangenheit, des Werdeganges der 
Dinge, mit andern Worten die historische Methode ist in der 
zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts der leitende Gesichts 
punkt der Volkswirtschaftslehre geworden. Die alte Schule hielt 
sich an das Bestehende, Bleibende, die neue hält sich an das 
Wechselnde. Die alte Schule betrachtete die ökonomischen 
Tatsachen unter dem Gesichtspunkt eines supponierten stabilen 
Gleichgewichts in bezug auf Koexistenz und Wechselwirkung. 
Die neue Schule untersucht die Dinge in ihrer Aufeinanderfolge, 
in der Art, wie alte Institutionen sich nach und nach umformen 
und neue erzeugen, die um so mehr von ihrem Ausgangspunkte 
abweichen, je weiter sie sich davon entfernen. Auguste Comte 
hat diese beiden Auffassungen unter der Bezeichnung „état 
statique 1 11 und „état dynamique“ einander mit großer Kraft ent 
gegengestellt. Die Idee einer Entwicklung statt der der Per- 
, manenz, der dynamische Gesichtspunkt an Stelle des statischen 
entspricht dem wissenschaftlichen Denken unserer Zeit 2 ). 
Gide weiß nicht nur anregend über den Evolutionismus 
und die historische Methode zu reden; auf jeder Seite seiner 
Werke gibt er das Beispiel historisch-realistischer Behandlung 
der Dinge. Bis zu welchem Grade er Evolutionist ist, mag man 
daraus erkennen, daß seine Anschauungen in manchen Punkten, 
wie wir gleich sehen werden, sich in beständigem Flusse be 
finden, wie die Erscheinungen des Wirtschaftslebens, deren Be 
obachtung er sich widmet. 
An der Existenz von volkswirtschaftlichen Naturgesetzen 
hat Gide immer festgehalten. Montesquieu und die Physiokraten 
haben für ihn die Idee einer konstanten Ordnung der Erschei 
nungen definitiv aus dem naturwissenschaftlichen Gebiet in das 
1 sozial wissenschaftliche herüber getragen. Der Schwierigkeit, die 
sich aus der Willensfreiheit der im Wirtschaftsleben handelnd 
1) Quatre Ecoles ¿'Economie sociale, L’Ecole nouvelle par Ch. Gide, 
p. 131—132. 
2 ) ibid. p. 121 ff.
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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