Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Nationalökonomie in Frankreich

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

492 
Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen 
findung kostet, gleichgestellt werden. Die eigentliche Arbeit 
setzt Sicherheit der Produktion voraus, aber die Wirksamkeit 
der militärischen Operationen, wie die der Forschung des Ge 
lehrten oder Ingenieurs, welche ein Problem der Mechanik zu 
lösen versuchen, sind wesentlich unsicher. Wenn im entschei 
denden Augenblick auf dem Schlachtfeld ein richtiger Blick des 
Generals den Sieg entscheidet, so ist dieser jenem Blick, jener 
plötzlichen Idee zu verdanken, nicht aber der Anhäufung der 
frühern Anstrengungen. Und wenn unter tausend Forschern 
einer durch eine plötzliche Intuition findet, was alle suchen, so 
ist das Verdienst der Entdeckung nicht den Arbeiten des Finders 
und der andern, sondern jener Intuition zuzuschreiben. „Die 
wesentliche Wirkung der Arbeit ist nicht erzeugen, sondern 
wiedererzeugen.“ Die Arbeit ist nur deshalb sicher, ihr Ziel 
zu erreichen, weil sie eine Nachahmung ist, weil der Arbeiter 
weiß, daß die von ihm aufgewandten Mittel und Verrichtungen 
immer zu dem gleichen Resultate geführt haben. 
Arbeit und Erfindung sind also scharf zu trennen. Im 
wirklichen Leben pflegen sie allerdings eng vermischt zu sein, 
wenn auch in ganz ungleichen Dosen. Die zu militärischen 
Operationen und zur technischen Forschung nötigen Anstren 
gungen sind insoweit Arbeit, als sie in bekannten Handlungen, 
also in Nachahmung bestehen; die Erfindung beginnt, wo An 
ordnung und Orientierung des Bekannten neu werden. In der 
Arbeit des Handwerkers ist ein sehr großer Teil nachahmende 
Wiederholung, und ein sehr kleiner, der dem erstem als Würze 
dient, Erfindung. Andererseits gibt es kein geniales Werk, das 
nicht seinen Teil an Nachahmung enthielte; die Leistungen der 
größten Künstler stellen eine Mischung dar von dem, was ihnen 
zu eigen gehört, und dem, was sie von ihren Lehrern oder Ri 
valen gelernt haben l ). 
Die Arbeit unterscheidet sich von der Erfindung auch noch 
dadurch, daß sie mühsam ist, während diese einen Genuß dar 
stellt. Wenn eine Arbeit interessant ist oder Freude gewährt, 
so liegt das daran, daß sie neue Aufgaben stellt und folglich 
zu Erfindungen Anlaß gibt 2 ). 
') Ibid. p. 223 ff. 
2 ) Ibid. p. 229.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Om Kredit Och Vexlar. Edlund, 1880.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.