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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

514 
Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen 
auch die Ausdehnung des „Volumens der Gesellschaft“, d. h. 
der absoluten Bevölkerungszahl, hat jene Wirkung. Wie jedoch 
das Beispiel von China und Rußland zeigen, ist das Anwachsen 
der absoluten Bevölkerungszahl nur dann ein die Arbeitsteilung 
förderndes Moment, wenn gleichzeitig mit der Zahl der Indi 
viduen auch die Zahl der sozialen Beziehungen zunimmt. 
Die Zunahme der Gesellschaft an Dichtheit und Volumen 
bewirkt das Fortschreiten der Arbeitsteilung, indem sie die In 
tensität des Kampfes ums Dasein stärkt. So lange die mensch 
lichen Gesellschaften aus getrennt lebenden Gruppen bestehen, 
werden die Glieder einer jeden Gruppe durch die Wände, welche 
die einzelnen Gruppen trennen, vor den ähnlichen Organen an 
derer Gruppen geschützt. Wenn aber diese Wände verschwinden, 
ist es unvermeidlich, daß die ähnlichen Organe verschiedener 
Gruppen sich erreichen, miteinander in Kampf treten und sich 
bestreben, einander aus dem Felde zu schlagen. In welcher 
Weise dies auch geschehe, es folgt immer daraus ein Fortschritt 
in der Richtung auf Spezialisierung. Der kleine Meister wird 
Vorarbeiter, der Kleinhändler Angestellter, zwei Unternehmer 
grenzen ihr Produktionsgebiet gegenseitig ab usw. Die Arbeits 
teilung ist also ein Ergebnis des Kampfes ums Dasein. 
Neben der Arbeitsteilung erzeugt dieser auch das Bedürfnis 
nach reichlichem und bessern Produkten. Dieses Bedürfnis ist 
also keineswegs die Ursache der Arbeitsteilung. Ein intensiverer 
Kampf ums Dasein verlangt eine größere Verausgabung von 
Kräften. Damit das Leben sich erhalte, muß der Kräfteersatz 
der Kraft ausgab e entsprechen. Eine reichlichere und gewähltere 
Nahrung wird nötig. Wenn wir uns also spezialisieren, ge 
schieht es nicht, um mehr und besser zu produzieren, sondern 
um in den neuen Arbeitsbedingungen, in die wir treten, leben 
zu können. 
Die normale Wirkung der Arbeitsteilung ist Solidarität. 
Es kommt aber vor, daß jene geradezu einen Bruch dieser be 
wirkt. Das geschieht erstens dann, wenn bei spezialisierten 
Funktionen die solidarischen Organe nicht genügend Fühlung mit 
einander haben *). Wenn die Produzenten den Markt nicht mehr 
zu überblicken vermögen, und die Produktion infolgedessen 
*) Durkheim, loe. eit. p. 343 ff.
	        

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Use and Occupancy Insurance. The America Fore Group of Insurance Companies, 1930.
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