Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Nationalökonomie in Frankreich

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

518 
Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen 
über, über die Mäßigung, mit der diese ihr wirtschaftliches Über 
gewicht ausüben sollen, ferner vielleicht noch eine gewisse Miß 
billigung allen zu unlautern Wettbewerbs. Das ist alles, was 
das berufliche Gewissen der wirtschaftlichen Berufe enthält. 
Zudem haben diese Ideen kaum rechtliche Sanktionen. Die 
Grenze zwischen Erlaubtem und Unerlaubtem, Gerechtem und 
Ungerechtem hat nichts Bestimmtes. Und da die neu ent 
standenen wirtschaftlichen Berufe heute die meisten Leute in 
Anspruch nehmen, so läuft der größte Teil der Existenz der 
größten Zahl außerhalb von jedem sittlichen Handeln ab. 
Um diesem Zustand von Gesetzlosigkeit ein Ende zu machen, 
bedarf es einer Organisation, in der die heute fehlenden Regeln 
sich entwickeln können. Denn die organisierte Kollektivität ist 
die einzige moralische Persönlichkeit, die über den individuellen 
Persönlichkeiten steht, und welche die nötige Kontinuität und un 
begrenzte Dauer, sowie die sittliche und materielle Überlegenheit 
hat, die unumgänglich notwendig sind, um den Individuen Gesetze 
aufzuerlegen. Der Staat vermag diese Aufgabe nicht zu erfüllen. 
Das Wirtschaftsleben entzieht sich dessen Kompetenz und Einwir 
kung, weil es ein sehr spezielles und sich täglich mehr spezialisieren 
des Gebiet ist. Die Tätigkeit eines Berufes kann wirksam nur durch 
eine Gruppe reglementiert werden, die diesem Berufe nahe genug 
steht, um dessen Räderwerk genau zu kennen, dessen Bedürfnisse 
zu empfinden und dessen Wandlungen zu folgen. Das kann nur 
eine Organisation aller Berufsangehörigen, also die Korporation. 
Die heutigen Arbeitgeber- und Arbeiterberufsvereine sind 
nur ein rudimentärer Anfang von Berufsorganisation. Denn sie 
sind private Vereinigungen ohne gesetzliche Reglementierungs 
gewalt; ihre Zahl ist in einem und demselben Berufe nicht be 
grenzt; daß sie von einander verschieden sind, ist berechtigt 
und notwendig, daß sie aber keine regelmäßige Fühlungnahme 
mit einander haben, ist verwerflich. Damit eine Berufsmoral 
und ein berufliches Recht sich in den verschiedenen wirtschaft 
lichen Berufen bilden können, muß die Korporation, statt ein 
einheitsloses Aggregat zu bleiben, wieder eine bestimmte, organi 
sierte Gruppe, eine öffentliche Einrichtung werden, welche die 
gegenseitigen Beziehungen von Arbeitgebern und Arbeitern 
regelt, und beide Teile mit gleicher Autorität verpflichtet. 
Die Geschichte der römischen Kollegien und der mittel-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Preußische Gewerbesteuer. Heymann, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.