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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

520 
Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen 
Soweit das System und das Zukunftsprogramm Dürkheims. 
Wir versagen uns, in moralphilosophische Erörterungen darüber 
einzutreten, weil uns das zu weit von dem eigentlichen Gegen 
stand des vorliegenden Werkes abbringen würde. Desgleichen 
kann von einer kritischen Besprechung der eingangs skizzierten 
Methode Dürkheims abgesehen werden, weil wir gleich unten 
bei der Besprechung Simiands uns noch eingehender damit zu 
befassen haben werden. Wir beschränken uns darum auf wenige 
Bemerkungen, speziell zu der tatsächlichen Gestalt, welche die 
induktive Methode bei unserm Autor annimmt. 
Obwohl Durkheim sich nicht gerade durch Verständnis 
für transzendentale Momente bei seinen sozialwissenschaftlichen 
Forschungen hervortut, so weist er doch bemerkenswerte Be 
rührungspunkte mit hervorragenden Vertretern transzendentaler 
Weltanschauung auf. Mit Le Play hat er gemein bei dem 
Versuche, ein sozialethisches System induktiv zu fundamentieren, 
aphoristische Momente mit voraussetzungslos sein wollender 
Tatsachenbeobachtung zu vermengen. Mit de la Tour du Pin 
teilt er das Ideal einer korporativen Gesellschaftsordnung. 
Wenn Durkheim das Wesen der Arbeitsteilung darin 
sieht, daß sie die von ihm organisch benannte Solidarität er 
zeugt, so ist das weniger eine Induktion aus Beobachtung der 
Wirklichkeit, denn eine aphoristische Begriffsbestimmung, die 
einen derartigen Abstraktionsgrad erreicht, daß sie von der 
Wirklichkeit nur mehr ein bedenklich irreales Bild gibt 1 ). Ferner 
verwirft Durkheim die Soziologie Auguste Comtes, weil 
sie die gesuchten Kausalbeziehungen vorher bestimmt, indem 
sie darin a priori den Ausdruck der Richtung sieht, in der sich 
die Geschichte der Menschheit im allgemeinen bewegt. Ja, ist 
denn vielleicht der Gang der Dinge, den Durkheim annimmt, 
>) Es ist Durkheim weniger darum zu tun, die Wirklichkeit darzustellen 
oder zu erklären, als aus ihrer Beobachtung ein ideelles Prinzip des Seinsollens, 
eine Norm der Ethik zu gewinnen. Er beobachtet nun, daß die Arbeitsteilung 
in einem Fall Solidaritäten, in dem andern das Gegenteil erzeugt. Flugs be 
zeichnet er Fälle der ersten Art als normale, wesentliche Wirkungen der Arbeits 
teilung, während er solche der zweiten Art als pathologische Wirkungen der 
selben hinstellt. Welches Kriterium hat er hierfür? Kein anderes als die 
Begriffsbestimmung: das Wesen der Arbeitsteilung besteht darin, Solidaritäten 
zu erzeugen. Wir haben es also im Grunde mit einer petitio principii zu tun.
	        

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Tarifvertrag Für Die Kaufmännischen Angestellten in Den Berliner Buchbindereien. Paul, 1929.
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