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Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

Monograph

Identifikator:
89109413X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-7293
Document type:
Monograph
Author:
Rauers, Friedrich http://d-nb.info/gnd/116364726
Title:
Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang
Place of publication:
Bremen
Publisher:
Verlag von Franz Leuwer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (282, 46 Seiten, [8] Blatt)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Handel, Strassen, Achsverkehr und Binnenschiffahrt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang
  • Title page
  • Contents
  • Handel, Strassen, Achsverkehr und Binnenschiffahrt
  • Zum Postwesen
  • Zur allgemeinen Handelspolitik. Zollwesen
  • Statistik
  • Index

Full text

— 9B — 
es wurde das auch mit unter die Landgewerbe erachtet ) ). Die Ab 
schnitte waren folgende: Von Bremen bis Hutbergen 4 Meilen, 
Mitte Oktober bis 1. April mit Pferden, 1. April bis Mitte Oktober 
mit Menschen. Von Hutbergen bis Landesbergen 5Vs Meilen, das 
ganze Jahr hindurch mit Menschen. Von Landesbergen bis Minden 
3 1 /s Meilen, das ganze Jahr mit Pferden. Von Minden bis Vlotho 
2 Meilen, Sommer und Winter mit Pferden. Von Vlotho bis Hameln 
4 Meilen, vom 18. Oktober bis 1. März mit Pferden, vom 1. März 
bis 18. Oktober mit Menschen. Zu Wehrbergen im hannoverschen 
Amt Springe wurden auch im Winter die Pferde ausgespannt, und 
Menschen gebraucht. Von Hameln bis Münden 9Vs Meilen, das ganze 
Committenten, Bremen 1816. Vorstellung der gröfseren Handelsdeputation 
in Bremen an die Herren Bevollmächtigten der Weserufer-Staaten bei der zur 
Regulierung der Flufsschiffahrt in Minden versammelten Commission, betreffend 
Pferdevorspann, 1822 (beide Samml. der Bremer Stadtbibliothek Oberweser- 
schiffabrt). Die Denkschriften schildern den Betrieb sehr interessant. 
l ) Im Gericht Achim kam es 1831 wegen des Pferdezugs zu einem förm 
lichen Aufruhr, für den Militär requiriert werden mufste. (Bericht 
des Zolldirektors Niemeyer in Verden, Bremer Staatsarchiv, auch H. Keller, 
Weser und Ems, III. Bd., S. 328). Niemeyer berechnet in seinem Memoire 
den dem Lande entgehenden Verdienst und ob die ärmere Bevölkerung den Aus 
fall an barem Gelde ertragen könne. Das Treideln war bei den Anliegern der 
Flüsse deswegen so wenig beliebt, weil auch, wo ein eigentlicher Leinpfad be 
stand, bei den Schwierigkeiten, das Schiff im Strom zu halten, dieser nicht inne 
zuhalten war. Man hielt die Schädigungen durch die Pferde für erheblicher und 
fürchtete auch die Viehseuchen. (1779, Bremer Staatsarchiv, im übr. s. S. 70 Aum. V- 
Es waren unter den Leinenziehern naturgemäfs nicht immer die besten 
Elemente, wie denn der Schiffer vielfach nicht gerade mit angenehmem Personal 
zu rechnen hatte, das zudem immer wechselte. Auch seine Schiffsknechte konnte 
und durfte der Schiffer sogar nach altem Gilderecht nicht bei sich behalten 
(Archiv Coli. Sen., Zellerfahrer 1776), da besonders in älterer Zeit die Reisen 
zu selten waren. Damit stehen im Zusammenhang die häufigen Schiffsdiebstähle, 
(s. u. a. Joh. Lud. Quentin, Berichtigung eines Abr. v. der Schiff a. d. 
Weser, 1788, S. 40; die Statuten der Pensionskasse der Direktionsschiffahrt, 
Sammlung der Stadtbibliothek), die auf der ünterweser sogar zu einer be 
eidigten Kahnführergesellschaft, Sohiffsplombierungen etc. geführt haben (a. a. 0. 
zu den Eichenschiffern und Kahnführern im Br. Staatsarchiv; vgl. a. Sammlg. 
versch. Verordn., w. i. Hdlgs.- etc. Sachen der K. fr. Reichs-Stadt Bremen 
ausgeg., Bremen (1760), S. 99, 103, 107; C, A. Heineken, Gesch. d. fr. Hanse- 
Stadt Bremen (Orig. M. Stb.) 1812, S. 276 ff.), während diese Veruntreuungen 
bei Fuhrleuten, die selber allein fahren oder langerprobte Knechte auf der Strafse 
haben, die auch Hab und Gut ihres Herrn zusamt dem Verdienst in Händen haben, 
sehr selten sind. (S. Joh. Georg Büsch, Prakt. Darstellung der Handlung, 
II. Aufl., Hamburg 1799, II. Teil, S. 315 fl.; L, Goldschmidt, Das reoeptum 
nautarum cauponum stabulariorum, in seiner Zeitschrift für das gesamte Handels 
recht, III. 1860, S. 366. Weiteres in meinem Frachtfuhrwesen).
	        

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Wohlfahrtzentrale Der Stadt Barmen. Kunstanstalt F. Josephson, 1917.
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