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Durch die Kriegswirtschaft zur Naturalwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Probleme der Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
891221816
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76666
Document type:
Monograph
Author:
Neurath, Otto http://d-nb.info/gnd/118587420
Title:
Durch die Kriegswirtschaft zur Naturalwirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Georg D. W. Callwey
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (231 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Probleme der Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Das kurze Leben einer viel genannten Theorie über die Lehre vom Ureigentum
  • II. Die Haupttatsachen der älteren deutschen Agrargeschichte
  • III. Die Fürsorge des Staates für die Landwirtschaft einer Errungenschaft der Neuzeit
  • IV. Über Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung der Völker, mit besonderer Rücksicht auf die Stadtwirtschaft des deutschen Mittelalters
  • V. Die Motive der Zunftbildung im deutschen Mittelalter
  • VI. Großhändler und Kleinhändler im deutschen Mittelalter
  • VII. Die Entstehung des modernen Kapitalismus
  • VIII. Der Untergang der mittelalterlichen Stadtwirtschaft (über den Begriff der Territorialwirtschaft)
  • IX. Die älteste deutsche Steuer
  • Autorenregister
  • Sachregister

Full text

419 VII. Die Entstehung des modernen Kapitalismus. 
welche kaufmännischem Erwerb nachgegangen sind, ohne daß 
es kapitalistischer Erwerb gewesen ist. Brentano schildert, um 
seinen Satz zu verteidigen, daß der Handel an sich kapitalistisch 
sei, den Unterschied zwischen Kaufmann und Handwerker im 
Mittelalter zu schroff, läßt jenen sich ganz frei bewegen. In 
Wahrheit gilt es für den mittelalterlichen Kaufmann ebenso 
wie für den mittelalterlichen Handwerter, daß ihm durch Ver- 
kehrsverhältnisse, Mangel an Kapital und die Wirtschaftsver- 
fassung der Zeit Schranken gezogen waren. Nur etwas, ver- 
hältnismäßig freier bewegte sich der Kaufmann. Brentano 
übersieht, daß die mittelalterlichen Kaufleute zum größern Teil 
innerhalb der Zunftverfassung stehen. Er fragt nicht, welche 
Arten von Kaufleuten es denn im Mittelalter gab"). Auf der 
andern Seite war der mittelalterliche Handwerker dadurch, daß 
ihm der Verkauf der von ihm selbst angefertigten Waren garan 
tiert war, start am Handel beteiligt. Die Händler des Mittel- 
alters sind ja eben deshalb und wegen der andern Einschrän- 
kungen des Zwischenhandels zum beträchtlichen Teil gerade 
die Handwerker. In der Hand der Metzger liegt der Viehhandel, 
in der der Bäcker und Müller der Getreide- und Mehlhandel, 
soweit er überhaupt zugelassen wird. Wenn der Metger > wie 
es die städtischen Geseße zuließen krankes Vieh nach auswärts 
verkaufte, so leitete ihn dabei ebenso Gewinnstreben wie irgend 
einen technisch sogenannten Kaufmann. Aber auch auf dem 
besondern Gebiet des Handwerks sucht der Handwerker ~ und 
das ist noch wichtiger + durch jeden Warenverkaus Gewinn 
zu erlangen. 
Wir können nach dem Gesagten ferner nicht denen beistim- 
men, welche es als Kennzeichen des mittelalterlichen Menschen, 
des Handwerkers, auch des Kaufmanns ansehen, daß er nur 
auf Nahrung gegangen sei, nur das als standesgemäß geltende 
Einkommen ersstrebt, nichts „unternommen“ habe ?). Das 
1) Vgl. oben S. 323. 
2) Gegen diese von Sombart und vorher im wesentlichen auch 
von Bücher (insbesondere im Zusammenhang mit seiner Lohnwerk- 
theorie) vorgetragene Ansicht s. oben S. 210; Keutgen, V.j.schr. f.
	        

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Grundteilungsgesetz. 1914.
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