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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

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M. 
371 7 
22,— 
Eigentlich drückt mich gar nichts, da ich 
ein Kerl bin wie Diogenes in seinem Faß. 
Mehr Lohn möchte ich um meiner Kinder 
Entwicklung schon haben, aber das „Nicht 
haben“ drückt mich ebenso wenig wie die 
Abhängigkeit. Ich bin kein Sklave und bin 
auch nicht abhängig. Lieber fresse ich trock 
ne Brotkrusten als daß ich mich in die Laune 
eines Sterblichen füge. Ich bin 8 mal ge- 
maßregelt, weil ich eben noch nie abhängig 
war. Ein gedrückter Mensch ist für den 
herrlichen Kampf verloren. (2.) [B. Schles.] 
38 
5 
39 
4 
35,— 
Der geringe Lohn drückt mir nicht so viel 
als wie die Hundsfötische abhängigkeit vom 
Arbeitsgeber vom Werksbeamten. Denn 
diese Antreiber des Kapitals die oft weniger 
Geist und Bildung besitzen, ja nicht 
mal die praktischen Kenntnisse des Ar 
beiters besitzen, dem sie aber auf alle 
mögliche Art das Leben verleiden machen, 
ja sich einbilden dem Arbeiter alles mög 
liche bieten zu dürfen, dieses drückt 
mich unbeschreiblich. Auch das mann sieht 
bei der größten Anstrengung keine Aussicht 
hat im Leben weiterzukommen und seinen 
Kindern später nichts bieten zu können 
wirkt erbitternt, aber doch nicht so schlimm 
als wie die Abhängigkeit von Arbeitsgeber, 
(i.t.) [B.R.] 
35,— 
Nein, meine Sünden drücken mich mehr 
als mein geringer Lohn die kann niemand 
136 
gut machen die haben die Hände und 
Füße unsers Heilandes durchbohrt. Ich bin 
meinem Arbeitsgeber sehr dankbar das er 
mir Brot giebt denn es heißt im Worte 
Gottes jeder Mann sei unterthan der Obe- 
richkeit die Gewallt hat. (4.) [B. R.] 
40 
3 
41 
6 
42 
7 
43 6 
44 7 
30,— 
Für einen Familienvater ist es hart, wenn 
Kinder Wünsche äußern, ihnen sagen zu 
müssen, das ist nicht für Dich. (2. t.) [B. R.] 
27,— Das drig mier Sehr das ich zuwenig ferdie- 
nen Kan und ich wil überhaup kein Patri- 
gote Sein (4. t.) [B. S.] 
30,— Der Lohn wehniger sondern der Hauptdruck 
vom Arbeitgeber dem wir unterstellt sind 
der uns zu Unmenschen herabwürdigt, der 
unsre ganze Menschheit raubt. Dieser Druck 
ist es, der uns zu einer wild werdenden 
Masse werden läßt. (3. t.) [B. S.] 
Ales drickt mich. (4. t.) [B. Schles.] 
Wass drückt mier Der gerienge Lohn. 
Drückt mich mehr, den wen ich mehr ver 
diene da kan ich auch ansicht haben bei 
meinen Arbeitgeber. Den da möchte ich 
mich auch öfters wo Rausgehen ins Restau- 
ratzion mit meinen Arbeitgeber auch eine 
| Flasche Wein Trinnken oder eine Flasche 
| Scheck, und dabei auch Par Stück Ziegaren 
Mecksyko im auch ins Tasche Stecken, da 
möchte er auch ansicht an mich Haben aber 
137
	        

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Die Arbeiterfrage. Verlag Ernst Reinhardt, 1912.
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