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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

Durchschn. 
Wochen 
verdienst 
Tägliche 
Arbeitszeit 
M. 
Std. 
<ü 
< 
jhr. 
W) 
G 
TJ 
< U 
V) 
<D 
CQ 
41 2 34,— 
42 
Teppich 
weber 
38,— 
Teppich 
weber 
Zunächst die mangelhafte Volksschul 
bildung verbessern. Vor allen Dingen 
die Muttersprache tichtig sprechen und 
schreiben lernen, die ich leider noch 
immer nicht genügend beherrsche. 
Dann würde ich mir weiterbilden, um 
meinen Beruf wechseln und vielleicht 
Redakteur oder sonst ein tätiger Ar 
beiter in dem Kampfe um die Freiheit 
werden zu können. Lernen möchte 
ich, lernen und wieder lernen, um 
nachzuholen, was man in der Jugend 
leider versäumen mußte. Dazu ge 
hört eine kurze Arbeitszeit, damit der 
Geist noch aufnahmefähig ist und 
nicht vollständig erschlafft wie jetzt. 
— Das nötige Geld gehört natürlich 
auch schon zur Durchführung des 
vorstehenden. Was ich sonst noch 
haben möchte, weiß ich eigentlich 
nicht, ich bin ziemlich wunschlos. 
Kunstverständnis habe ich wenig oder 
gar nicht. Die Fronarbeit im Dienste 
des heutigen Kapitalismuns ertötet 
den noch nicht entfalteten Menschen 
geist des Arbeiters vollständig. Eine 
gute Bibliothek möchte ich mein 
eigen nennen, (i.) [T. B.] 
Die jetzigen Liebhabereien emsiger 
betreiben: Mich in der deutschen 
Sprache vervollkommnen, mehr La 
tein, Englisch und Französisch stu- 
196 
Jhr. 
M. 
Std. 
43 
21,— 
44 
45 
22,- 
9 1 /s 
03 
Weber 
18,— 
9V S 
Weber 
Weber 
dieren, tiefer in die Sozialgesetzge 
bung und in die Volkswirtschaftslehre 
eindringen, um dadurch besser als bis 
her meinen Mann in dem so überaus 
notwendigen Klassenkampf stellen zu 
können. — Vor allen Dingen eine 
Menge nützlicher Bücher, dann eine 
größere und bessere Wohnung, in 
der ein Stübchen ganz für mich wäre, 
und in der ich auch öfter als bisher 
Klassengenossen, die nicht mehr wis 
sen, wo sie ihr Haupt hinlegen sollen, 
beherbergen etc. könnte, (i.) [T. B.] 
Fleißig spaziehren gehen in der Na 
tur und eine gute Lektüre lesen. — 
Ich würde für gute Garderobe sorgen, 
damit ich mir unter bessere Leute 
sehen lassen kann und würde mir auf 
klärende Schriften beschaffen. (3. t.) 
[T. F.] 
Ich wird mir Vil Bücher und zwar 
nitzlie fir die Weid und auch Christ 
liche das man was wiste wie es genseit 
nach dem Tode aus sid. — Wen ich 
das netig Geld hette so wirde ich 
meine Kinder versorgen und Armen 
Gutes tun das ist mein Verlangen. 
(3-) [T.B.] 
Da würde ich mich pflegen und an 
die Frische Luft gehen. — Da würde 
ich mir Wiesentliche Bücher anschaf- 
fen zu Lesen. (4.) [T. F.] 
197
	        

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Die Arbeiterfrage. Verlag Ernst Reinhardt, 1912.
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