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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

237 
Jhr. 
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38,— 
Werk- 
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schlos- 
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Metall 
arbeiter 
Eisen 
dreher 
236 
gegeben sei, sich materiell und finanziell 
so empor zu arbeiten, daß alle ohne Un 
terschied teilnehmen können an den Er 
rungenschaften der Kultur und Wissen 
schaft, daß sich ein jeder in dem Hause in 
dem wir alle wohnen, wahrhaft frei und 
glücklich fühle, keiner stehe abseits, nur 
so können wir hoffen, daß sich der Traum 
der Menschheit»— das Volk frei und glück 
lich zu machen und zur wahren Vernunft 
zu erziehen — verwirkliche. Nur dann 
kann man sagen: „Die Geister erwachen! 
Es ist eine Lust zu leben!“ (i.) [M. S.] 
Daß ,die Menschen ähnlichen Menschen 
recht bald Menschen werden möchten. (2.) 
[M.B.] 
Ich wünsche, daß ich meine Kinder zu 
brauchbaren Menschen großziehen kann, 
weiter keinen Familienzuwachs erhalte. (3.) 
[M. S.] 
Den sozialistischen Zukunftsstaat. (4. t.) 
[M. S.] 
Meine Hoffnungen sind gering. Meine 
Wünsche dagegen riesengroß. Was 
ich erstrebe und wünsche ist ja nur den 
jenigen möglich, welche meine Arbeits 
kraft kaufen können. Ich würde freudiger 
und hoffnungsvoller in die Welt schauen, 
wenn es mir vergönnt wäre alljährlich nur 
ein paar Wochen ausspannen, ganz frei 
sein könnte, um mit meiner Familie in 
einem stillen Winkel der Mutter Erde die 
müden Glieder zu ruhen, neue Kräfte zu 
sammeln für den ferneren Kampf ums Da 
sein. (1.) [M.B.] 
37 
2 
30,— 
Schlos 
ser 
Für mich persönlich hoffe ich nichts, was 
erwähnens Wert wäre, es hat eine Zeit 
gegeben wo ich meinte die Welt läge mir 
offen, da ich die Welt noch nicht kannte 
und meinte so ein Sehnen nach Glück 
müsse das Glück auch bringen. Still ists 
geworden im Herzen, Und manches mal 
da zuckt es noch dieses rebellische Herz 
und will sich gar nicht da mit abfinden das 
es kein Anteil an Glück Soll haben, Vil- 
leicht stell ich die Ansprüche an das was 
man Glück nennt 'zü hoch. Wenn ich die 
Menschen um mich betrachte, alle haben 
fast so wie ich sich nach Glück gesehnt 
und meinen es zu haben und sind zu 
frieden, oh ich möchte trotzdem nicht mit 
ihnen Tauschen. Lieber Wissen daß das 
Glück ich nicht habe als unwissend durchs 
Leben gehn. (2.) [M. S.] 
37 
30,— 
Schlos 
ser 
Wünschen würde ich, daß meine Arbeits 
genossen steifnackiger werden; viele auf 
geklärten Verbandskollegen sind es u. man 
kann von ihnen lernen, u. arbeitet gern 
dort, wo man sie findet. Aber die Duck 
mäuser u. Zufriedenen machen Dir das
	        

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Die Arbeiterfrage. Verlag Ernst Reinhardt, 1912.
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