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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

~:*T—-■ 
Ihr. 
40 
M. 
35,- 
Berg- 
mann 
41 
41 
1 26,- 
32,- 
42 
30,— 
Hauer 
Berg 
mann 
Berg 
mann 
Ich halte den Alkohol für vollkommen ent 
behrlich. Wenigstens insofern, um in ihm 
eine Basis genußbringender Erholung zu 
sehen. Obwohl Temperenzler aber kein 
Fanatiker, kommt es bei mir zeitweise auch 
mal zu einer alkoholischen Übersättigung. 
Den folgenden Tag bin ich dann arbeits 
unfähig. Im allgemeinen pflege ich mich 
innerhalb der Familie zu erholen und finde 
meine höchste Befriedigung inmitten mei 
nes aufgeräumten trautheimischen Fami 
lienzirkels. (i.) [B. R.] 
Ich halte den Alkohol für unentbehrlich, 
den ein Arbeiter muß vor Kummer und 
Elend Schnaps täglich trinken. (3.) [B.S.] 
Soweit ich nicht in Versammlungen gehen 
muß, bleibe ich lieber zuhause und unter 
halte mich in der Familie. Den Genuß 
von Alkohol halte ich nicht nur für ent 
behrlich, sondern sogar für schädlich. Bei 
mir würde dadurch z. B. hervorgerufen 
werden Unfähigkeit im Denken und ver 
minderte Arbeitslust. (1.) [B. R.] 
Mein Vergnügen ist in der Vamilie mit 
den meinigen. Das Wirtshaus tuhe ich 
nuhr zu gewissen zwäken benuzen zu beh- 
lerung meiner klein wehnigkeit. Ich bin 
ein Feind des Alkohol, die Trehnen die 
der Alkohol anrichtet sind klingende Gold- 
stike des Zentrums und Konserwatiwen. 
(30 [B.R.] 
252 
t-4 
« 
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<U 
c 
5 
0 
*> 
Durchschn. 
Wochen 
verdienst 
Art der 
sschäftigung 
Jhr. 
M. 
OQ 
42 
7 
22,— 
Berg 
mann 
Mit meiner Frau verkehre ich geistig wer 
niger intim. Ich bin kein Wasserapostel, 
obwohl ich nur selten trinke, aber hier und 
da schlage ich doch einmal über die 
Stränge. Dann bin ich am nächsten Tag ar 
beitsunlustig. (1.) [B. Schles.] 
43 
3 
27,- 
Hauer 
Ich finde mein Vergnügen sehr gerne bei 
meiner Familie wen meine Frau und meine 
Kinder so jeden Monat 150 Mark zur Löh 
nung und zur Forschus 50 Mark kriegen 
daß ich mir möchte meine Not und 
Elend aus dem Hause raustreiben. (3.) 
[B. S.] 
43 
2 
30,— 
Berg 
mann 
ich finde wohl vergnügen in der Familie 
aber am meisten an den gedeihen und 
wachsen der Kinder, weil man mit der 
Frau nicht die gleichen Ideale findet da 
durch kommt der Unfriede und in der 
Jugend es nicht verstanden hat das gleiche 
sich zu suchen, dem Wirtshaus bin ich 
Feind den Alkohol Du ich meiden. (3.) 
[B.S.] 
44 
3 
20,— 
Berg 
mann 
An Frau und Kindern finde ich Vergnügen, 
bin aber kein Wirtshausfeind Bekomme es 
sogar fertig, mich in Gesellschaft zu betrin 
ken, aber nur selten. Finde auch, daß 
mein Gedächtnis nach dem Genüsse von 
!/ 6 Liter Branntwein schärfer wird. Bei 
körperlicher Arbeit ist es ebenso. Anfangs 
fühle ich mich stärker und gewandter, 
253
	        

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The Federal Reserve Act (Approved December 23, 1913) as Amended to March 4, 1931. United States Government Printing Office, 1931.
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