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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

Metall 
arbeiter 
Beides trifft bei mir nicht zu. Ich meide 
schon viele Jahre jeden Alkoholgenuß, 
halte die Abstinenz für die höchste Vor 
bedingung der Arbeiterbewegung. Damit 
will ich nicht sagen, daß die Arbeiter As 
keten werden sollen, aber sie sollen nur 
kulturfördernden Genüssen fröhnen. Die 
meisten Arbeiter finden leider kein Ver 
gnügen in der Familie. Es geht ihnen so 
wie mir. 
Ich habe mich entwickelt, während meine 
Frau trotz aller erdenklichen Mühe die 
selbe blieb. Sie ist ja ein Muster von einem 
braven Weib, aber ich kann nun einmal 
nicht im Weibe nur das Weib lieben, wenn 
sie nicht mit mir fühlt, denkt, (i. t.) [M. S.] 
Um die Gedanken, die mich beschäftigen, 
auszuspinnen, ist das Wirtshaus der aller- 
ungeeignetste Ort. Alkohol ist mir ein 
Greuel, mein körperlicher Organismus hält 
nur dem allergeringsten Quantum stand. 
Ein wenig darüber und ich bin zu einer 
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Alter 
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Art der 
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jhr. 
& 
M. 
03 
physischen oder geistigen Arbeit minder 
wertig. (2.) [M. S.] 
40 
1 
28,— 
Metall- 
Meine Familie und ich sind eng verbüß-: 
arbeiter 
den miteinander in Freud und Leid. Ich 
liebe und verehre Frau und Kind, kenne 
keinen Alkohol. (2.) [M. S.] 
41 
3 
35,— 
Former 
Meine größte Freude ist, wenn ich am 
Abend von der Arbeit heimkehfe, dem 
lustigen Geplauder meiner Lieblinge zu 
lauschen. Alkohol halte ich für das größte 
Gift der Menschheit. Nach den Erfahrung 
gen, die ich gemacht habe, ist mir jedes-: 
mal nach dem Genuß von Alkohol die 
Lust zur Arbeit vergangen. (2.) [M. B.] 
42 
6 
28,— 
Former 
Manchmal treibt mich das Elend und die 
schlechte Lebensart ins Wirtshaus. Dann 
vergesse ich solange den Kummer, den ich 
mir mache, weil meine Familie nicht an- 
ständig ernähren kann. (3. t.) [M. O.] 
43 
2 
38,— 
Werk- 
Meine Familie ist mir die Oase, auf die 
zeug- 
mich zurückziehe, wenn die Widerwärtig- 
schlos- 
keiten des Lebens auf mich eindringen. 
ser 
Meine Frau ist mir der beste Kamerad 
und der verschwiegenste Freund. Schnaps 
trinke ich seit zwanzig Jahren nicht mehr. 
(2.) [M.B.] 
44 
4 
28,— 
Metall- 
Ab und zu einen kleinen Schnaps. Befinde 
arbeiter mich sehr wohl dabei. (3.) [M. S.] 
277
	        

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Die Arbeiterfrage. Verlag Ernst Reinhardt, 1912.
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