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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

zogen haben. „Bin nicht ausgetreten, aber werde es in nächster 
Woche oder in nächster Zeit tun.“ So klingt es in allen Variatio 
nen immer wieder. Geradezu wie ein Gefühl der Beschämung 
zieht les durch die (Erhebungsformulare. Eine lebhafte ^Korrespon 
denz wurde darüber geführt, warum die Arbeiter nicht aus der 
Landeskirche ausgetreten sind. Drei Einwände bilden das Cha 
rakteristikum. Erstens aus Rücksicht auf die Kinder, damit sie 
von den Pfaffen Jn der Schule nicht drangsaliert werden. Zwei 
tens weil die Frau dagegen ist und man darum den häuslichen 
Frieden nicht aufs Spiel setzen möchte. Drittens weil der Aus-» 
tritt aus der Landeskirche mit Unkosten verknüpft ist. 
Hin und wieder wurde auch der Einwand geltend gemacht, 
daß der Arbeitgeber religionslose Arbeiter nicht dulde und Furcht 
vor Entlassung der Grund sei. 
1. Glauben Sie an den lieben Gott, oder sind Sie und aus welchen 
Gründen aus der Landeskirche ausgetreten? 
Bergarbeiter. Entlohnungsform: durchweg Akkord. 
Alter 
Anzahl der 
Kinder 
Jahre 
20 
— 
Glaube an keinen lieben Gott, höchstens an ein 
höheres wesen und von Kirche halt ich überhaupt 
nichts denn was Bibel und Pfaffe lehren nenne 
ich Quatsch und Verdummung. (4. t.) [B. R.] 
21 
Ja, ich glaube an Gott. Hier in Oberschlesien ist 
es unmöglich, aus der Kirche auszutreten. (3.) 
[B. Schl.] 
22 
— 
an einen Got glaub ich und bin bestrebt für Ihn 
eine Wohnung ihn mir Selbst zubereiten (4.) 
326 
[B. Schl.] 
0) 
< 
Jahre 
Anzahl der 
Kinder 
23 
— 
Ich glaube an den lieben Gott. (4. t.) [B. Schl.] 
24 
Ja. aus der Kirch bin Ich ausgetreten weill in der 
Kirche die Wirtsschaftliche läge mit Füßen getreten 
wird, und daher kann man an keinen Gott glauben. 
(3.) [B.R.] 
25 
1 
Ich glaube nicht daran, und nur Rücksichten auf 
die Familie halten mich vom Austritt zurück. (3-t.) 
[B.R.] 
25 
— 
Von dem kirchlichen Dogmenglauben halte ich 
nichts, sondern lebe nach dem Grundsatz: „Edel 
sei der Mensch, hilfreich und gut.“ (2.) [B. R.] 
26 
2 
Ich werde aus die Kirche austreten, wenn ich meine 
Frau werde umstimmen können. (3.) [B. S.] 
26 
2 
In der Sache bin ich noch nicht richtig aufge^ 
klärt. (3.) [B. S.] 
27 
1 
Ja auf den Lieben Gott Glaube ich und in die 
Kirche gehe ich auch aber nur auf die Heiliege 
Messe und Höre ich auch Evangelium, aber auf 
Prediegt da Höre ich nicht, den ich habe Sie Schon 
Sat die Barmherziege Brüder, den wier arme Ar 
beiter wier verdienen den nidriegen Lohn, aber die 
die wohlen Ja die armen nie begraben wen man 
ihm am kleinsten 30 M. nicht in die Tasche Reihn- 
steckt. (3-) [B. Schl.] 
27 
1 
Ich bin zwar katholisch, habe aber die Gesinnung 
eines Freidenkers, kann aber nicht austreten, weil 
meinem Kinde Nachteile dadurch entstehen würden. 
(3. t.) [B. S.] 
327
	        

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Die Arbeiterfrage. Verlag Ernst Reinhardt, 1912.
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