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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

Den Glauben an Gott überlasse ich den Engeln 
und Spatzen. Aus der Landeskirche bin ich aus 
getreten, weihl sie ein Diener des Kappithals ist. 
(3-) [B.S.] 
Jawohl, ich glaube an einen Gott und an ein Wei 
terleben. Aber an die Pfaffen nicht. Ich gehe schon 
seit einem Jahrzehnt nicht mehr zu den schwarzen 
Brüdern. (3.) [B. R.] 
Nein ich glaube den Unsinn nicht und bin seit 4 
Jahren aus der Kirche ausgetretten, denn ich halte 
die Kirche für die Knebelungsmaschiene der ar 
beiteten Menschheit. Die Kirche raubt dem Men 
schen das denken, und wer nicht denkt wird nie 
für eine freiheitliche Bewegung zu haben sein. (3.) 
[B.S.] 
Von einem lieben Gott habe ich noch nichts ge 
sehen, unser Bergassessor hat einen lieben Gott 
und unser Bürgermeister in Gestalt eines über-i 
großen Einkommens aus den Taschen der Ar 
beiter. (3.) [B. R.] 
Bin aus der Landeskirche ausgetreten, da ich die 
Pastöre keinen Glauben schenken kann. (4.) [B.R.] 
Bin Atheist. Materie und Energie bedingen auf 
Grund ihrer Wechselwirkung die Ereignisse in der 
Natur und im Universum. Als Mensch, der die 
biblischen Mythen und Sagen als das betrachtet, 
was sie sind, war ich es mir schuldig, der Kirche 
den Rücken zu kehren. (1.) [B. S.] 
Der liebe Gott will von mich nichts wissen, und so 
habe ich von ihm nichts zu verlangen. Jedem das 
Seine. Aus der Kirche bin ich ausgetreten, da die 
Steuern so hoch sind, und wenn man in die Kirche 
geht, muß man die Tasche voll Geld haben, sonst 
wird man von der Kanzel herab ausgerufen, dem 
Herrn Gott was dazulassen. (3.) [B. Schl.] 
Ich glaube nicht an den lieben Gott, halte ihn aber 
für kein Übel, wenn er nicht zu unlauteren Zwecken 
benutzt wird. (3.) [B. S.] 
Ich trete aus der Kirche heraus, weil ich mich von 
den Pfaffen nicht verkohlen lassen will. (3.) [B.R.] 
Nein. Wenn man die Lehren des Nazareners heute 
nicht nur predigen, sondern auch praktisch durch 
führen würde, dann hätten wir das was wir wollen, 
eine freie glückliche Menschheit, wo alle die glei 
chen Pflichten, aber auch die gleichen Rechte 
haben würden. Weil aber die Vertreter des heutigen 
Staatschristentums oder besser Staatskirchentum 
Ihre Lehren jucht im Einklang zu bringen ver 
mögen mit Jhrem Tun und weil die schwarze und 
blaue Gendarmerie es ist die immer den Keil des 
Zwiespalts in der Arbeiter unsere Reihen herein 
trägt, deshalb bin ich ausgetreten. (1.) [B.S.] 
An Gott glaube ich nicht. Ausgeschieden aus der 
Landeskirche bin ich nicht, da meine Ehehälfte 
vorläufig im Wege steht. (3.t.) [B. R.] 
Der liebe Gott hat mir in meiner Jugend soviel 
zuleide getan und mir auf dem Weg zum SozL 
331
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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