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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

22* 
339 
Stehe auf dem Standpunkt der Monisten. (2.) 
[T.B.] 
Innerlich mit der Kirche gebrochen, äußerlich dürfte 
ich ihr nicht mehr lange angehören, (x.) [T. F.] 
Bin noch nicht ganz von Gott abgefallen. (3.) 
[T.F.] 
Ich glaube an keinen Gott. Aus der Kirche bin 
ich noch nicht ausgetreten, weil die Sache noch 
nicht populär genug ist. (3.) [T. F.] 
Über diese Frage bewahre ich immer lieber Dis 
kretion. (3.) [T. B.] 
Erstens giebts keinen, zweitens sein die hohen 
Steuern. (4.) [T. F.] 
Ich glaube an kein Göttlicheswesen. bin aber noch 
nicht der Landeskirche ausgeschieden. Um einen 
Zwiest in der Familie zu vermeiden. (3. t.) [T. F.] 
An den lieben Gott glaube ich soviel wie garnicht 
mer. Zum austrit aus der Landeskirche habe ich 
den Mut noch nicht gefunden, teils auf die rück- 
sicht meiner röligiösen Eltern, teils aus mir selbst. 
(30 [T.F.] 
Ich glaube nur noch zuweilen an ein Höhres We 
sen, früher war ich viel frömmer. In schweren 
Stunden rufe ich immer den lieben Gott an. (3.) 
[T.F.] 
u 
<D 
< 
Jahre 
33 
< 
c 
5 
Die notwendigkeit aus der Kirche auszutreten, habe 
ich noch nicht empfunden, wiewohl mir die Kirche 
gerade zu sagen auch nichts nützen kann. Was 
I aber nicht mit meinen Glauben in Betracht kommt. 
: An einen lebendigen lieben Gott muß ich glauben, 
das ist so tief in mir gewurzelt, und ich bete oft 
zum lieben Gott ganz wunderliche Gebete. (3.) 
[T.F.] 
33 
2 
Nein, denn wenn wir einen Gott hätten, wie er 
uns in der Schule und Kirche gelehrt, würden seine 
Vertreter die Pfaffen auch nicht eine Stunde mehr 
auf Erden sein. (3.) [T. B.] 
34 
2 
Beides nicht. Es mag ein gut Stück Konservativis 
mus sein das ein großer Teil Parteigenossen der 
Kirche angehören. Ihren Einfluß hat die Kirche 
dadurch verloren, daß sich ihre Diener zu skrupel 
losen Werkzeugen des klassenstates erniedrigten. 
(1) [T.B.] 
34 
An den Gott der heutigen Staatskirchen glaube ich 
nicht. Ich weiß nicht ob es einen Gott giebt. Ich 
weiß nur, daß es unlösbare Fragen giebt. Gott heißt für 
mich, etwas unfaßbares mit einem Wort ausge 
drückt. Im übrigen halte ich sehr viel von der 
Anschauung Goethes im Faust. Ich verfolge mit 
Interesse den Kampf zwischen Freidenkertum und 
Christentum und den Streit zwischen liberalen und 
sogenannten positiven Christen. Seit dem Jahre 1904 
bin ich aus der evangelischen Landeskirche aus 
getreten und auch nicht kirchlich getraut. (1.) 
[T.B.]
	        

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Die Arbeiterfrage. Verlag Ernst Reinhardt, 1912.
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