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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

20 
Erstes Buch. Die Begründer. 
Und wenn auch der Unterschied, den die Physiokraten zwischen 
Landwirtschaft und Industrie zu sehen meinten, größtenteils nur in 
ihrer Einbildung vorhanden ist, so bleibt es doch wahr, daß die Land 
wirtschaft durch ihre zweckvolle Auslösung der pflanzlichen und 
tierischen Kräfte des Lebens einzigartig dasteht. Und diese ge 
heimnisvolle Lebenskraft — vielleicht dieselbe, die die Physiokraten 
unter dem Namen Natur undeutlich zu erkennen glaubten — scheint 
nicht den physikalisch-chemischen Kräften gleichgesetzt werden zu 
können: sie besitzt in der Tat besondere Eigenschaften, die die land 
wirtschaftliche Produktion von der industriellen unterscheiden; in 
mancher Hinsicht ist sie ihr unterlegen, weil ihr Ergebnis von Zeit 
und Kaum abhängig ist, in anderer wieder ist sie ihr überlegen, weil 
sie allein jene, nur ihr innewohnende Eigenschaft besitzt: nämlich 
die zur Nahrung des Menschen nötigen Dinge hervorzubringen. Sie 
stellt daher gewaltige Probleme auf, die schon Malthus ankündigen. 
§ 3. Der Umlauf der Güter. 
Die Physiokraten waren die ersten, die die Verteilung der Ein 
künfte in eine synthetische Theorie faßten. Sie haben zeigen wollen, 
— was sicherlich eine geniale Idee war — daß die Güter von selbst ] 
aus einer Klasse der Gesellschaft in die andere zirkulieren, daß sie 
kommen und gehen, indem sie stets den gleichen Kanälen folgen, ; 
deren Windungen die Physiokraten mit Erfolg nachgegangen sind. 
„Dieser Umlauf ist es“, sagt Tubgot, „dessen Beständigkeit das Leben 
des politischen Körpers ausmacht, gerade wie das Leben des tierischen 
Körpers vom Blutumlauf abhängt.“ — 
Ein Gelehrter, wie Dr. Qüesnay, der ein Buch über die tierische 
Ökonomie geschrieben hatteund die damals noch ganz neue Ent- j 
deckung Harvey’s kannte, war gerade der richtige Mann, um diese 
biologische Idee auf die Soziologie anzuwenden. Er übertrug sie in 
sein Tableau economique, das nichts anderes als eine Veranschau 
lichung der Art und Weise ist, wie sich der Umlauf der Einkommen 
vollzieht, und dessen Erscheinen bei seinen Zeitgenossen eine un 
glaubliche Bewunderung auslöste, die uns heute zum Lächeln bringt, 8 ). 
Smith. Das Buch ist, wie das M£line’s: Die Rückkehr zum Boden (Le re tour jä 
1 a Terre), obgleich schutzzöllneriseh, ganz mit dem Geiste der Physiokraten getränkt. 
x ) Essai physique sur l’Economie animale, 1747. 
2 ) „Seit dem Anfang der Welt“, schreibt der Marquis Mirabbau, „sind drei Ent 
deckungen gemacht worden, die den politischen Gesellschaften ihre Hauptstärke ge 
geben haben. Die erste ist die Erfindung der Schreibkunst, die zweite die Erfindung 
des Geldes. Die dritte, das Resultat der beiden anderen, das sie aber erst ergänzt, 
indem es das Objekt der beiden anderen zur Vollkommenheit bringt, ist das „Tableau
	        

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Borrowing and Business in Australia. Oxford university press, H. Milford, 1930.
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