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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

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< 
1 
Anzahl der 
Kinder 
■ Durchschn. 
Wochen 
verdienst 
Jhr 
M. 
I 
simo fein gestimmte Orgel. Und oben in 
der Wipfelempore sitzt der gefiederte Chor 
der Sänger und jubelt sein Lied zur Sonne, 
als ahnte er, daß sie und nur sie allein die 
Schöpferin all dieser Herrlichkeiten wäre. 
Und da kriecht ein Wurm, da trippelt eine 
Ameise, da lugt ein Eidechschen unter einem 
Blatt. — Und ich denke —. Und der Erde 
höchste Geschöpfe? Wo sind Sie? Die 
Wipfel wiegen und neigen sich. Es ist, 
als wollten sie winken und rufen. — Kommt 
her! — Alle! — Unsere Herrlichkeit zu 
schauen. Aber niemand kommt. Man 
schafft und schuftet in staubigen Fabriken, 
dunstgeschwängerten Sälen, zwischen lär 
menden Maschinen — In toddrohenden 
Schächten. Der Wald schweigt. — als könne 
er nicht begreifen. — Nur Geduld Du schö-: 
ner Wald. Einst kommt die Zeit, da unter 
Deinen Wipfeln ein glückliches Geschlecht 
wandeln wird. (2.) [M. B.] 
41 
5 
38,— 
Wie schön könnte man auf der Welt leben, 
wenn man nur ein klein bischen Prozente 
bekäme von dem Überfluß, den unsere Ar 
beit einbringt. (3.) [M. B.] 
41 
2 
29,— 
So weit der riesenhafte Verkehr in der Nähe 
der Großstadt eine Sammlung zuläßt: Meine 
Gedanken, Sorgen, Kämpfe, mein ganzer 
äußerer Mensch kommen mir angesichts der 
ruhigen und ewig waltenden Natur klein 
lich, beinahe lächerlich vor. Ich muß 
darüber nachdenken, wie aus dem Naturkind 
Mensch ein Kunstprodukt wurde. Die Natur 
wirkt auf mich versöhnend und hat mich 
die Selbstkritik gelernt, (i.) [M. S.] 
Dann denke ich an das Erwachen der Völ 
ker aus ihrem Winterschlaf. (4.) [M. S.] 
Dann möchte ich mich in ein anderes Klima 
versetzt wissen, wo es immer grün und le 
bendig ist. (4.) [M. S.] 
dann kann ich so recht über meine trau- 
riche Verhältnisse nach denken. (4.) [M. O.] 
Sage mir, wie Du in dem Wald spazieren 
gehst, und ich sage Dir, was Du bist. (3.) 
[M. S.] 
Da denke ich drüber nach, ob es einen Gott 
giebt. Was das wohl für ein Herr ist, der 
nicht einmal imstande ist, mir das Stück 
chen Erde, das ich mit meinem Körper be 
decke, als Eigentum zu geben. (3.) [M. B.] 
O ich denke so tief. Aber das Schreiben, 
das kann ich nicht. (2.) [M. B.] 
Mir ist die ganze Natur voll geheimnisvollem 
Leben. Es raunt ünd zittert, es rauscht und 
flüstert überall. Bin ich einsam im Walde, 
so spreche ich mit dem Weltganzen, mit 
allem Leben wie mit einer Persönlichkeit. 
Die Erde soll ein Garten sein, in dem die 
381
	        

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Die Arbeiterfrage. Verlag Ernst Reinhardt, 1912.
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