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Die Eingliederung der vertriebenen Elsass-Lothringer in das deutsche Wirtschaftsleben im Augenblick seines Tiefstandes

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Bibliographic data

Object: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

34 
Das Wesen des wirtschaftlichen Imperialismus. 
Autarkie geradezu als eine Bedingung der Großmachtstellung erklärt 
(K j e 11 e n, Großmächte 202). Dieses Ziel der Autarkie bringt es wieder 
mit sich, daß immer mehr Volkswirtschaften im Wege des Bündnisses, 
der Einverleibung, des Protektorates, der Einflußsphären zusammen- 
gefaßt werden. Von diesem Ziele der wirtschaftlichen Erobe 
rung wird die moderne Kolonialpolitik überhaupt getragen. Es tritt 
scharf Umrissen in der Vorgeschichte des Weltkrieges hervor. Das „nahezu 
autonome und geschlossene Produktions- und Konsumtionsgebiet“ im 
Plane Rohrbachs (Deutschland unter den Weltvölkern, 1903), der 
Zusammenschluß von Mitteleuropa in Krieg und Handelspolitik mit 
Deutschland als Haupt und Kern im Programme „Mitteleuropa“, das 
Streben der Pariser Wirtschaftskonferenz von 1916 nach „Unabhängigkeit 
der Alliierten nicht nur hinsichtlich der Versorgung mit Rohstoffen und 
Fabrikaten, sondern auch hinsichtlich der finanziellen, geschäftlichen und 
maritimen Organisation“ (Resolution CI), die wirtschaftliche Bindung 
Rußlands, der Ukraine, Finnlands und Rumäniens in den Friedens 
schlüssen der Mittelmächte vom Frühjahre 1918 sind Ausflüsse des 
Strebens nach Selbstgenügsamkeit. Die Befriedigung der wirtschaft 
lichen Volksbedürfnisse soll innerhalb der Grenzen des einen Staates und 
der ihm angeschlossenen Kolonien, oder doch wenigstens innerhalb eines 
nach gleichen wirtschaftlichen Grundsätzen verwalteten Bundesgebietes 
erfolgen können. 
Der wirtschaftliche Imperialismus als Drang nach wachsendem An 
teil an der Weltwirtschaft kann vom politischen Imperialismus 
als dem Drange nach politischer Herrschaft theoretisch geschieden werden. 
Doch sind politischer und wirtschaftlicher Imperialismus praktisch meist 
miteinander verbunden. Es beginnt der Kolonialerwerb zunächst nur 
mit der militärischen oder rechtlichen Sicherung von Märkten, daran 
schließen sich die Vorrechte auf den Eisenbahnbau, Bergbau 
und Straßenbau. Mitunter führt die wirtschaftliche Durchdringung 
zur politischen Herrschaft in den Rechtsformen der Pachtung, der Be 
setzung, der Verwaltung, des Protektorats oder gar der Annexion. Die 
auswärtige Politik der Großmächte bietet uns aber auch Beispiele dafür, 
daß die wirtschaftlichen Interessen von den politischen schärfer aus 
einander gehalten werden. In mehrfachen Verträgen haben die im 
perialistischen Staaten mit der Garantie der territorialen Integrität dennoch 
den Fortschritt der wirtschaftlichen Aufschließung für alle Bewerber 
zu vereinbaren verstanden. So wird z. B. im deutsch-britischen Noten 
wechsel vom 16. Oktober 1900 der territoriale Bestand des chinesischen 
Reiches gewährleistet, aber gleichzeitig die Offenhaltung aller an den 
Flüssen und an der Küste Chinas gelegenen Häfen für den Handel und 
jede sonstige erlaubte wirtschaftliche Tätigkeit der Angehörigen aller 
Nationen vereinbart (Strupp, Urkunden 2, 130). So gehen die Algeciras-
	        

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Der Wirtschaftskampf Der Völker Und Seine Internationale Regelung. Verlag von Ferdinand Enke, 1920.
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