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Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1861-1867 / herausgegeben von D. Rjazanov (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 3)

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Bibliographic data

Metadata: Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1861-1867 / herausgegeben von D. Rjazanov (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 3)

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Historisch-kritische Gesamtausgabe
  • Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1861-1867 / herausgegeben von D. Rjazanov (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 3)
  • Title page
  • Einleitung
  • 1861
  • 1862
  • 1863
  • 1864
  • 1865
  • 1866
  • 1867
  • Index
  • Contents

Full text

(1002) 1866 Okt. 5 
363 
den Einfluß des jüngeren oder älteren Bodens, korrigiert durch 
die Kreuzung, für die alleinige Ursache der Veränderungen 
organischer Spezies resp. Rassen erklärt, so sehe ich platterdings 
keinen Grund, dem Manne so weit zu folgen. im Gegenteil sehr 
; viele Einwände dagegen. 
Du sagst, Cuvier habe auch den deutschen Naturphilosophen 
Unkenntnis der Geologie vorgeworfen, als sie die Veränderlich- 
keit der Spezies behaupteten, und sie hätten doch Recht behalten. 
Die Sache hatte aber damals mit der Geologie nichts zu tun; wenn 
vo aber Jemand eine auf Geologie ausschließlich begrün- 
dete Theorie der Speziesveränderung aufstellt und doch solche 
geologische Schnitzer macht, die Geologie ganzer Länder (z. B. 
Italiens und selbst Frankreichs) verfälscht und den Rest 
seiner Beispiele aus denjenigen Ländern zieht, von deren Geologie 
s wir so gut wie gar nichts wissen (Afrika, Zentralasien etc.), so ist 
das doch ganz etwas Anderes, Was speziell die ethnologischen 
Exempel angeht, so sind diejenigen, die überhaupt von bekannten 
Ländern und Völkern handeln, fast ohne Ausnahme falsch, ent- 
weder die geologischen Prämissen oder die daraus gezogenen 
x» Schlüsse — und die vielen entgegenstehenden Exempel läßt er 
ganz aus, Z. B. die Alluvialebenen im innern Sibirien, das enorme 
Alluvialhassin des Amazonenflusses, das ganz alluviale Land 
züdwärts vom La Plata bis beinahe an die Südspitze Amerikas 
(östlich von den Kordilleren). 
» Daß die geologische Struktur des Bodens mit dem „Boden“, 
worauf überhaupt etwas wächst, sehr viel zu tun hat, ist eine alte 
Geschichte, ebenso, daß dieser vegetationsfähige Boden auf die 
Pflanzen- und Tierrassen, die darauf leben, einen Einfluß übt. 
Daß dieser Einfluß bisher‘'so gut wie gar nicht untersucht worden 
» ist, ist auch richtig. Aber von da bis zu der Theorie Tremaux’ ist 
ein kolossaler Sprung. Es ist jedenfalls ein Verdienst, diese bis- 
her vernachlässigte Seite hervorgehoben zu haben, und wie ge- 
sagt, die Hypothese von dem entwicklung-fördernden Ein- 
fluß des Bodens im Verhältnis je nachdem er geologisch älter oder 
neuer ist, mag innerhalb gewisser Grenzen richtig sein 
(oder auch nicht), aber alle weiteren Schlüsse, die er zieht, halte 
ich für entweder total unrichtig oder heillos einseitig übertrieben. 
Das Buch von Moilin hat mich namentlich wegen der von den 
Franzosen durch Vivisektion erlangten Resultate sehr interessiert; 
wo es ist der einzige Weg, die Funktionen bestimmter Nerven und 
die Wirkungen ihrer Störung festzustellen; die Kerle scheinen 
die Tierquälerei bis zu einem hohen Grad der Vervollkommnung 
gebracht zu haben, und ich kann mir die heuchlerische Wut der 
Engländer gegen Vivisektion sehr gut erklären, diese Experimente 
« kamen den schlafmützigen Herren hier gewiß oft sehr unange-
	        

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Der Briefwechsel Zwischen Marx Und Engels 1861-1867 / Herausgegeben von D. Rjazanov. Marx-Engels-Verlag G. M. B. H., 1930.
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